Di, 21. November 2017

Juweliere betrogen

06.03.2012 12:54

Bande verkaufte gefälschten Goldschmuck

Seit Oktober 2011 soll eine siebenköpfige Bande gefälschten Goldschmuck an Juweliere in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verkauft haben. Fünf Männer und eine Frau wurden nun festgenommen, eine 20-Jährige ist noch flüchtig. Die Schadenshöhe der bisher bekannten Betrügereien liege im "hohen fünfstelligen Bereich", sagte Wiens Polizeisprecher Roman Hahslinger. Die Exekutive vermutet weitere Opfer.

Allein in Wien seien der Polizei bisher acht geschädigte Juweliere bekannt, erläuterte Hahslinger. Die Verdächtigen aus Serbien (vier von ihnen im Bild) sind zwischen 18 und 53 Jahre alt. Sie sollen Schmuckhändlern hauptsächlich sogenannte Panzer- und Königsketten feilgeboten haben. Diese waren laut Exekutive mit einer gefälschten Punzierung und der Feinheitsgehaltzahl "787" oder "585" versehen. Trotz Ankaufsprüfung konnten die Juweliere die Fälschung nicht erkennen.

Weitere Opfer gesucht
Die Betrüger dürften bei ihren "Verkäufen" teilweise sogar mit ihren richtigen Familiennamen aufgetreten sein. Ermittlern des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt gelang es, die mutmaßlichen Mitglieder der Bande nach und nach auszuforschen und festzunehmen. Da die Polizei vermutet, dass es noch weitere Geschädigte geben könnte, wurden die Bilder der Verdächtigen veröffentlicht.

Hinweise nimmt das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos unter der Telefonnummer 01/31310-21221 entgegen.

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