Di, 21. November 2017

Bekämpft Essstörung

06.03.2012 13:19

Lugner: Freundin ist in Therapiezentrum in Kärnten

Richard Lugner hat am Dienstag bestätigt, dass sich seine magersüchtige Freundin, Anastasia "Katzi" Sokol, in einem Therapiezentrum für Essstörungen behandeln lässt. Die 22-Jährige werde zumindest eineinhalb Wochen im Weidenhof in Kärnten verbringen. "Es ging nicht mehr mit ihrem Gewicht", meinte der Baumeister.

Am Wochenende hatte die junge Frau gegenüber der "Krone" eingestanden, dass sie nur noch 33 Kilo wiege und bereits angekündigt, dass eine Kur in Kärnten die Magersucht stoppen solle. Sie meldete sich bereits am Sonntag per SMS von dort: "Danke, dass ich meine Geschichte erzählen durfte! Ich bin jetzt für zwei Wochen in einem Therapiezentrum in Kärnten." Dass es auch vier Wochen werden könnten, schloss Lugners Lebensgefährtin zuletzt nicht aus.

Bei der Therapie begleiten lässt sich Sokol offenbar vom deutschen TV-Sender RTL. Dieser zeigte in seinem Mittagsjournal ihre Fahrt nach Kärnten in die Einrichtung. "Für mich ist's ein Ausflugsziel. Ein Freizeit-Vergnügen", sagt Sokol im Auto. Im Therapiezentrum selbst wollte man trotz des Fernseberichts freilich nicht bestätigen, dass und wie lange Anastasia Sokol Patientin ist - ärztliche Verschwiegenheitspflicht.

Der Weidenhof ist bekannt für seine tiergestützte Therapie. "Wir haben nicht nur Pferde, auch Hunde, Kamele, Katzen, Enten", erklärt Waltraut Kompein-Chimani, die psychotherapeutisch Leiterin, im Gespräch mit krone.at. Der Kontakt zu den Tieren helfe den Patientinnen, Vertrauen zu fassen.

Im Vordergrund der Therapie stehe zuerst einmal aber, dass die Patientinnen so schnell wie möglich einen nicht mehr lebensbedrohlichen BMI (Body Mass Index) von mindestens 15 erreichen. "Wir beginnen jeden Tag um 7 Uhr früh mit einem gemeinsamen Frühstück", so die Therapeutin. Alle Mahlzeiten fänden gemeinsam statt. Danach gebe es Gruppen- und Einzeltherapien. Die Aufenthaltsdauer sei individuell verschieden umd käme auf die Ausgangssituation jeder Patientin an - "zwei, vier, acht Wochen", das sei schwer zu sagen.

Besonders wichtig ist Kopein-Chimani zu betonen, dass ein Team aus Therapeuten zur Verfügung steht. Eine geprüfte Essstörungs-Therapeutin - "diese gibt es nicht immer" - sei für die Patientinnen da, genauso wie ein Sozialpädagoge und ausgebildete Krankenpfleger.

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