Di, 16. Jänner 2018

Monkey Business

02.06.2005 14:48

Die neue CD der Black Eyed Peas

Ab sofort darf wieder "gephunkt" werden! Die Black Eyed Peas - Überraschungs-Durchstarter aus dem Jahr 2003 - legen mit "Monkey Business" ihren insgesamt vierten Longplayer vor. Für die breite Öffentlichkeit ist es allerdings erst das zweite Album, denn vor "Elephunk" waren die Peas, zu Unrecht, lediglich einer Minderheit bekannt.

Mit "Monkey Business" sind die vier Peas nun endgültig in der Kommerzschiene angekommen - allerdings in einer sehr löblichen Verfassung: HipHop, Surf-Rock, R&B, Pop, mexikanische Sounds - die Peas mischen am neuen Album alles ordentlich durcheinander. Die insgesamt 15 Tracks versprechen auch wieder jede Menge Single-Potenzial.

Ein bisschen abgeschmackt klingt lediglich der Opener "Pump it", wo man sich am Dick Dales Titelsong von "Pulp Fiction" vergriffen hat, und auch die Schlussnummer "Union", die ein Cover von Stings "English Man in New York" ist und bei der Großmeister Sting höchstpersönlich mitgespielt hat.

Dazwischen aber (fast) alles erste Klasse: die Vorabsingle "Don't phunk with my heart" bedient sich in erster Linie der Leadstimme der betörend-schönen Fergie und ist die poppigste Nummer des Albums. Auf "They don't want music" darf Altmeister James Brown mitsingen, am funkigen "My Style" hilft der derzeit überall gegenwärtige Justin Timberlake mit usw.

Am Ende steht ein gleichermaßen homogenes wie abwechslungsreiches Album, dessen Nummern man zwar immer wieder die Original-Vorlagen anmerkt, das letztlich aber doch wieder ganz typisch für die neuen Black Eyed Peas steht.

Fazit 8 von 10 affigen Elephunk(t)en

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