Fr, 20. Oktober 2017

Was ist passiert?

05.03.2012 16:59

Pamela Anderson verging neben Lugner das Lächeln

Die Schauspielerin Pamela Anderson hat es Gastgeber Richard Lugner am Montag bei ihrem Wien-Besuch nicht unbedingt leicht gemacht: Sie wollte nur eigene Autogrammkarten unterschreiben, bestand auf Weichzeichner-Objektive bei den Kameras, weigerte sich, beim Essen neben Lugner zu sitzen, und moserte am veganen Sushi herum. "Schwierig, schwierig, sehr kompliziert. Da bin ich froh, dass ich mit Katzi zusammen bin, die ist dagegen unkompliziert", schnaufte der Baumeister.

Vielleicht war es auch der enge Zeitplan, der Pam so unleidlich werden und das zementierte Zahnpasta-Lächeln immer wieder für Augenblicke vergehen ließ. In nur drei Stunden musste eine Autogrammstunde absolviert, Sushi gegessen und Poker gespielt werden. "Das Management macht Stress", räumte Manager Helmut Werner ein.

Bloß nicht neben Lugner!
Beim Publikum in der Lugner City kam Anderson aber an. Hunderte Personen hatten sich eingefunden, um ein Autogramm von der Schauspielerin zu ergattern. Sie nahmen sogar tapfer hin, vom Moderator vor Ankunft des ehemaligen "Playboy"-Models zwecks Übung gleich dreimal hintereinander zum kollektiven Jubeln animiert zu werden.

Pamela kam 20 Minuten zu spät im kurzen Rock und mit blonder Mähne, unterschrieb im Sekundentakt Autogrammkarten und war schon wieder fort zum inszenierten Sushi-Essen mit Fotografenbegleitung. Auf Richard Lugner hatte sie da bereits weniger Lust. "Sie hat sich geweigert, neben mir zu sitzen", grummelte der Baumeister. "Das war das Management, die wollen immer extra ein Geld und wenn sie keines bekommen, sind sie sauer", war sich Lugner sicher.

Pam angewidert vom Sushi
Auch das vegane Sushi war überhaupt nicht nach Pams Geschmack. "Sie hat dann aber doch was gegessen", erzählte Lugner. Letztendlich erlangte Profi Anderson auch ihren "Smile" wieder zurück und zockte vorm abendlichen Abflug in Richtung Hollywood noch ein wenig im hiesigen Casino am Pokertisch. "Ich kann zwar nicht pokern, aber ich kann posen", ließ sie wissen.

Um ein Statement von der Schauspielerin zu ergattern, mussten die Kameras der Fotografen übrigens mit eigenen Weichzeichner-Objektiven ausgerüstet werden. "Das ist für die, die... naja, die Falten haben. Aber sie ist eh noch gut beieinander", wunderte sich auch der Baumeister.

Anderson konnte nicht behaupten, nicht gewusst zu haben, was auf sie zukommt. Im Jahr 2003 war sie an der Seite von Richard Lugner am Wiener Opernball und wurde dort von einem Anderson-Double auf dem Damen-WC mit Klopapier beschossen. "Es war einer der glamourösesten Abende meines Lebens", erinnerte sie sich dennoch.

Wirbel um Pam bei der Ankunft
Pamela Anderson war am Sonntag in Wien gelandet. Schon nach der Ankunft hatte es ein wenig Ärger gegeben. Lugners Schwiegersohn in spe, Helmut Werner, hatte die blonde Beauty nämlich in einer Stretch-Limo abholen wollen, auf die der Name Pamela Anderson geklebt war. Die 44-Jährige reagierte verschnupft auf die unabgesprochene Verwendung ihres Namens und verlangte: "Macht den Schriftzug ab." Da es nicht möglich war, die Schrift schnell zu entfernen, stieg sie dann doch murrend ein.

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