Sa, 24. Februar 2018

Plus bei E-Antrieben

05.03.2012 11:24

Erstmals mehr als 4,5 Millionen Autos in Österreich

Die Zahl der Autos in Österreich ist 2011 auf über 4,5 Millionen Stück gestiegen. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. 1990 hatte es in Österreich erst etwa drei Millionen Autos gegeben. Der gesamte Kfz-Bestand stieg 2011 um 1,7 Prozent auf 6,2 Millionen Fahrzeuge. Zudem gab es ein kräftiges Plus bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.

317.279 der 4,51 Millionen Pkws wurden 2011 erstmals zugelassen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Rund ein Drittel des Pkw-Bestands ist dagegen bereits älter als zehn Jahre. Bei dieselbetriebenen Pkws gab es im Vergleich zu 2010 ein Plus von 2,5 Prozent, bei benzinbetriebenen ein Plus von 0,5 Prozent.

Im Ländervergleich gab es im Schnitt im Vorjahr die meisten Pkws im Burgenland: Auf 1.000 Einwohner entfielen dort 618 Autos. Auf den Rängen folgen Niederösterreich (612), Kärnten (591), Oberösterreich (589), die Steiermark (568), Salzburg (527), Vorarlberg (512) und Tirol (505). Wien lag mit 394 Pkws pro 1.000 Einwohner abgeschlagen an letzter Stelle. Insgesamt erhöhte sich im Zeitraum von 1990 bis 2011 der Motorisierungsgrad in Österreich von 391 auf 537 Pkws je 1.000 Einwohner.

Im Vergleich zu 2010 stieg im Vorjahr außerdem die Zahl der Motorräder um 4,3 Prozent. Auch die Anzahl der Lkws bis 3,5 Tonnen erhöhte sich auf 336.322 Stück (plus 3,4 Prozent). Bei Lkws über 3,5 Tonnen und bei Sattelzugfahrzeugen gab es hingegen Rückgänge (minus 0,5 bzw. minus 0,4 Prozent). Auch die Zahl der Mopeds sank 2011 um 0,7 Prozent.

Deutliches Plus bei alternativen Antrieben
Alternativ betriebene Autos (Elektro, Gas, bivalenter und kombinierter Betrieb) entwickelten sich - wenn auch noch ausgehend von einem geringen Niveau - deutlich positiv. So konnte im Jahr 2011 ein Plus von 32,3 Prozent auf 9.844 Stück verzeichnet werden.

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