So, 19. November 2017

Verfolgungsjagd

04.03.2012 12:29

Brandstifter türmte nach Einbruch mit Rettungswagen

Ein betrunkener Einbrecher hat in der Nacht auf Samstag ein Feuer im Lager von Trachten Gössl in Bergheim in Salzburg gelegt. Als die Einsatzkräfte bei der Halle eintrafen, schnappte sich der 23-Jährige kurzerhand ein Rot-Kreuz-Auto und raste damit davon. In Salzburg war für den Mann schließlich Endstation. Eine Polizeistreife versperrte ihm den Weg, der Rumäne wurde festgenommen.

Um Punkt 1.57 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. "Wir rückten mit 21 Mann aus. Ich war als erster bei der Halle. Nachdem zwei Türen offen standen, dachte ich, da ist jemand drinnen. Ich konnte aber wegen des dichten Rauchs nichts sehen", berichtete Georg Ringerthaler, Kommandant des Löschzugs Lengfelden.

Mit Rot-Kreuz-Auto davongebraust
"Zwei Paletten mit Stoffen standen in Flammen. Die Atemschutztrupps suchten mit einer Wärmebildkamera alles ab. Nachdem klar war, dass niemand in der Halle ist, ging es ans Löschen", sagte Ringerthaler.

Mittlerweile waren auch die Polizei und zwei Rot-Kreuz-Teams eingetroffen. Der 23-jährige Rumäne, der zuvor ins Lager eingebrochen war und die Paletten angezündet hatte, dürfte sich in der Nähe versteckt haben. Er lief zu einem VW-Passat des Roten Kreuzes und brauste davon.

2,02 Promille und keinen Führerschein
Da der Wagen über einen GPS-Peilsender verfügt, konnte der Flüchtende rasch in der Gabelsbergerstraße in Salzburg geortet werden. Eine Polizeistreife machte sich sofort auf den Weg und nahm die Verfolgung auf. Der Verdächtige düste inzwischen mit eingeschaltenem Blaulicht Richtung Nelböckviadukt.

Aufgrund der dort befindlichen Baustelle musste er jedoch umdrehen und saß in der Falle: Denn ein Polizeiwagen hatte ihm bereits den Weg versperrt. Der in Salzburg lebende Rumäne fuhr nochmals los und krachte in den Dienstwagen, doch auch das nützte ihm nichts mehr. Die Beamten nahmen den 23-Jährigen fest, er hatte 2,02 Promille im Blut und keinen Führerschein.

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