Di, 22. Mai 2018

Trio geschnappt

03.03.2012 13:02

Bankeinbruch scheitert an Münz-Transportproblem

Äußerst unrentabel hat ein Bankeinbruch dreier Jugendlicher in der Nacht auf Donnerstag in der Steiermark geendet. Wie die Polizei erst am Samstag mitteilte, hatte das Trio in Bruck an der Mur einen Münzzählautomaten im Foyer des Geldinstituts aufgebrochen, jedoch kein Behältnis für den Abtransport des Hartgeldes bei sich. Die Burschen verließen die Bank, standen bei ihrer Rückkehr allerdings vor verschlossenen Türen. Der automatische Sperrmechanismus hatte den Eingang verriegelt.

Das Trio, ein 16-jähriger Tschetschene und zwei Serben, 17 und 18 Jahre alt, waren auf großem Beutezug durch Bruck an der Mur unterwegs gewesen. Am Dienstag hatten sie sich zunächst in einem Shoppingcenter einsperren lassen und erbeuteten 300 Euro Bargeld. Knapp vier Stunden später versuchten sie erneut, ins Einkaufszentrum einzubrechen, wurden dabei jedoch gestört und flüchteten.

Am Mittwochabend versuchte das Trio, ebenfalls erfolglos, in den Kassenraum der Bankfiliale einzubrechen und begnügte sich schließlich mit dem Münzzählautomaten im Foyer, den die Burschen aufbrachen. Bei ihrer Rückkehr mit einem geeigneten Behälter zum Abtransport der Beute standen sie jedoch vor verschlossenen Türen.

Durch das Bildmaterial aus der Überwachungskamera konnten die drei Jugendlichen schließlich ausgeforscht werden. Dem bereits vorbestraften 16-jährigen Haupttäter konnte neben beiden Einbrüchen auch ein weiterer in ein Sonnenstudio im Jänner nachgewiesen werden. Dabei war er von zwei weiteren Komplizen im Alter von 17 und 19 Jahren begleitet worden. Auch dem 18-Jährigen konnte eine weitere Straftat - Taxibetrug - nachgewiesen werden. Der 16-Jährige wurde schließlich festgenommen und in die Justizanstalt Leoben überstellt, seine Komplizen auf freiem Fuß angezeigt.

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