Sa, 25. November 2017

Überfall auf Raika

24.02.2012 09:33

Maschinenpistolen-Räuber schlug in OÖ ein zweites Mal zu

Der Maschinenpistolen-Räuber hat offenbar erneut in Oberösterreich zugeschlagen. Zwei Monate, nachdem er in Linz-Urfahr eine VKB-Filiale überfallen, dabei aber auch ein Alarmpaket erwischt hatte, dürfte derselbe Verbrecher am Donnerstag in Bad Leonfelden "vorstellig" geworden sein. Wieder hatte er eine MP im Anschlag, mit der er zwei Bankangestellte bedrohte.

Um 15.51 Uhr, eine gute halbe Stunde vor Kassaschluss, kam der mit einer Tarnjacke bekleidete und mit einer Sturmhaube maskierte Räuber in die Raika-Filiale am Stadtplatz von Bad Leonfelden. Er dürfte sich seiner Sache so sicher gewesen sein, dass er dem Angestellten, der ihm zu langsam das Geld gab, den Rücken zudrehte, während er mit der Maschinenpistole auf dessen Kollegin zielte und sich Geld in seinen Rucksack geben ließ (Bild).

Dann bediente er sich selbst aus beiden Kassen, ehe er durch den Hinterausgang floh. Dort stand offenbar ein Fluchtauto - die tschechische Grenze ist übrigens nur fünf Kilometer entfernt.

Ähnlicher Überfall vor zwei Monaten in Linz-Urfahr
Die auffällige Bewaffnung und die Jacke des etwa 1,80 Meter großen Räubers legen den Verdacht nahe, dass es sich um jenen Verbrecher handelt, der am 9. Dezember die VKB-Filiale in der Leonfeldner Straße in Linz-Urfahr überfallen hatte (siehe Infobox).

Auch dort war der Räuber mit Sturmhaube und Tarnjacke mit Kapuze ausgestattet, hatte eine tschechische Maschinenpistole des Typs MP 26 im Anschlag und sprach mit ausländischem Akzent.

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