Mi, 22. November 2017

HD und 3D

24.02.2012 16:40

Gut und günstig: Blu-ray-Player überzeugen im Test

Erst vor wenigen Tagen feierte die Blu-ray ihren zehnten Geburtstag, passend dazu hat sich die deutsche Stiftung Warentest mehrere entsprechende Player zur Brust genommen. Das Urteil fällt durchweg positiv aus: Günstig und gut seien die Geräte, der Testsieger kostet nur 125 Euro.

Wie der "Konsument" in der März-Ausgabe berichtet, konnten alle Blu-ray-Player überzeugen - fast alle Testkandidaten erhielten das Urteil "Gut", nur zwei mussten sich mit "Durchschnittlich" zufrieden geben.

An erster Stelle liegt das Gerät BDP5200/12 von Philips für durchschnittlich 125 Euro. Hinter dem Sony BDP-S580 für 200 Euro findet sich auf Platz drei erneut Philips mit dem BDP3200/12 für 110 Euro. Es handelt sich dabei um reine Abspielgeräte, allerdings kann HD-Material wegen eines besonders strengen Kopierschutzes meist ohnehin nicht auf Blu-ray gebrannt werden.

Höherpreisige Rekorder ebenfalls getestet
Wer dennoch aufnehmen möchte, ist auf einen Blu-ray-Rekorder angewiesen, hier hat die Stiftung Warentest drei Geräte geprüft. Resultat: Dreimal "Gut", Platz eins hat sich in dieser Kategorie Samsungs BD-D8200S geholt, der mit 350 Euro der günstigste der getesteten Rekorder ist. Rang zwei belegt LG mit dem HR550S für 365 Euro, dahinter folgt Panasonics DMR-BST701EG für stolze 595 Euro.

Vielseitig, aber wenig Freude 3D-Modus
Als vielseitig erwiesen sich aber auch die reinen Player, alle Geräte verfügen mindestens über einen USB-Anschluss, bis auf jenes von Onkyo können sie außerdem auch an einen alten Röhrenfernseher angeschlossen werden - ob hierbei jedoch die HD-Qualität zum Tragen kommt, darf bezweifelt werden. Der zum Großteil vorhandene 3D-Modus kam bei den Testern nicht besonders gut an, am angenehmsten wurde er bei den Blu-ray-Rekordern von Panasonic und Samsung empfunden.

Online-Funktionalität lässt zu wünschen übrig
Internetseiten lassen sich über zahlreiche Geräte aufrufen, zum Beispiel per WLAN-Adapter. Dieser muss allerdings zum Teil nachgerüstet werden. Da viele Geräte aber keine Flash-Unterstützung bieten, können zum Beispiel Online-Videos oft nicht dargestellt werden.

Mangelnde Auswahl an Videoformaten
Ein weiterer Minuspunkt laut der Tester: Viele Player erkennen nicht einmal die gängigsten Video-, Audio- und Fotoformate wie WMF, WMA, GIF oder PNG. Als Sieger in dieser Disziplin ging der Pioneer BDP-140 hervor, der 18 von 28 Videoformaten unterstützt, die Gesamttestsieger von Philips (Player) bzw. Samsung (Rekorder) schaffen immerhin 16 bzw. 15 Formate.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden