Mo, 18. Dezember 2017

Ursache geklärt

12.02.2012 12:37

Gelagerte Batterien lösten Großbrand in Leopoldsdorf aus

Die Ursache für einen Großbrand in einem Entsorgungsunternehmen in Leopoldsdorf nahe Wien am Freitagnachmittag ist geklärt: Batterien, die in einer Box gelagert waren, hatten Funken verursacht und so die Altstoffe in Brand gesteckt. Insgesamt 160 Feuerwehrleute standen im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Um 23 Uhr konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden. Verletzt wurde niemand.

Würden viele verschiedene Batterien auf engem Raum gelagert, könne es durchaus passieren, dass Verbindungen entstehen, die Funken verursachen, erklärte das Landeskriminalamt NÖ am Sonntag. Andere Anhaltspunkte für den Brand habe man jedenfalls nicht gefunden.

Binnen kürzester Zeit hatten sich am Freitag die Flammen auf das Areal ausgebreitet und auch auf das Dach eines benachbarten Kosmetiklagers übergegriffen, berichtete die Feuerwehr Leopoldsdorf. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

Aufgrund der enormen Dimension des Brandes wurden auch Kräfte aus dem benachbarten Bezirk Mödling herangezogen. Laut der niederösterreichischen Sicherheitsdirektion wurden die Bewohner aufgrund der Möglichkeit, dass giftige Dämpfe frei werden könnten, aufgefordert, die Fenster geschlossen zu halten.

In der Nacht konnte das Feuer schließlich gelöscht werden, gegen 5 Uhr früh sei auch die letzte Brandsicherheitswache wieder eingerückt, wie Alexander Nittner vom Landesfeuerwehrkommando mitteilte. Die Brandursache wird noch ermittelt, auch die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht bekannt.

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