Mi, 22. November 2017

Fuß steckte in Spalt

10.02.2012 08:35

Frau wartete eine Stunde „wie ein Frosch“ auf Hilfe

Der erste Einkaufsbummel nach einem fast zweiwöchigen Spitalsaufenthalt hat am Mittwochabend in Pasching in Oberösterreich für eine 58-Jährige wenig erfreulich geendet: Sie stürzte so unglücklich, dass sie mit dem Fuß in einem zehn Zentimeter schmalen Spalt stecken blieb und von der Feuerwehr befreit werden musste. Die Frau zog sich dabei eine Schnittverletzung zu - und landete erneut im Spital.

Marianne P. aus Traun war mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin einkaufen, nach zwölf Tagen im Spital wollte sie ein paar Besorgungen machen. Gegen 18.15 Uhr verließen die drei das Shopping-Center. Oma und Enkelin warteten am Parkdeck, während die Tochter das Auto holte.

Da passierte es: "Vorsicht, da ist es glatt!", warnte die Zwölfjährige die Oma - und als die 58-Jährige der Gefahrenstelle ausweichen wollte, rutschte sie mit dem rechten Bein bis zum Oberschenkel in den knapp zehn Zentimeter schmalen Spalt zwischen Gitterabdeckung und Mauer (siehe Bilder) und kam zu Sturz.

"Ich bin wie ein Frosch am Bauch gelegen"
"Ich bin wie ein Frosch am Bauch gelegen und hab' mich nicht befreien können", erzählte das Sturzopfer später im Linzer AKH. Die Frau musste fast eine Stunde in ihrer misslichen Lage ausharren, bis die Feuerwehr sie befreien konnte.

"Wir haben mit einem hydraulischen Rettungsgerät vorsichtig das Blech aufgedrückt, mit Holzkeilen abgesichert und dann die verletzte Frau herausgezogen", berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Ronald Kanotscher der "Krone".

Schnittverletzung am Bein
Die Traunerin wurde mit der Rettung ins Spital gebracht, im Schockraum behandelt und anschließend operiert. Sie zog sich bei dem Unfall eine Schnittverletzung zu.

Die Stelle, an der die Frau ausgerutscht war, wurde von der Polizei als gestreut, aber glatt beschrieben. Auch zwei Rettungsleute rutschten dort aus, als sie dem Unfallopfer zu Hilfe kommen wollten.

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