Di, 21. November 2017

Düstere Prognose

02.02.2012 09:31

Elektronikkonzern Sony tief in rote Zahlen gerutscht

Der japanische Elektronikkonzern Sony ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres tief in die roten Zahlen gerutscht. Wie der PlayStation-Hersteller am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt gab, fiel nach einem Gewinn von 72,3 Milliarden Yen im Vorjahresquartal zum 31. Dezember ein Fehlbetrag von 159 Milliarden Yen (1,59 Milliarden Euro) an. Der Umsatz sank auf 1,82 Billionen Yen.

Sony führte das schlechte Abschneiden auf die Folgen der Flutkatastrophe in Thailand, die verschlechterten Marktbedingungen in entwickelten Ländern sowie den starken Yen zurück. Für das noch bis zum 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Nettoverlust von 220 Milliarden Yen.

Operativ hat Sony im dritten Quartal einen Verlust von 91,7 Milliarden Yen eingefahren. Sony folgt mit seinen enttäuschenden Zahlen und ernüchternden Prognosen in dieser Bilanzsaison anderen Elektronikkonzernen wie Nintendo und Sharp.

Erst am Mittwoch hatte Sony den seit Langem erwarteten Chefwechsel angekündigt. Ab April soll der bisher für die Unterhaltungselektronik zuständige Manager Kazuo Hirai versuchen, bei Sony das Ruder herumzureißen (siehe Infobox).

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden