Di, 17. Oktober 2017

Affen in Uganda

30.01.2012 09:05

Lilian Klebow bloggt exklusiv über Reise mit Goodall Institut

"Perle Afrikas" - diese Bezeichnung verdankt Uganda seiner großartigen Natur. Doch Menschenaffen wie Gorillas und Schimpansen sind durch den immer kleiner werdenden Lebensraum zunehmend bedroht. Schauspielerin Lilian Klebow, Star der TV-Serie "Soko-Donau", setzt sich gemeinsam mit einem Team des Jane Goodall Instituts Austria für den Schutz der Primaten ein. Sie reist für zwei Wochen in den afrikanischen Staat und besucht verschiedene Projekte, darunter die Schimpansenauffangstation auf Ngamba Island. Lilian wird außerdem für krone.at/Haustiere direkt aus Afrika über ihren bemerkenswerten Einsatz bloggen!

Die Verhaltensforscherin Jane Goodall ist mit ihrer Arbeit in die Geschichte eingegangen. Jahrelang lebte sie gemeinsam mit wilden Affen im afrikanischen Busch. Als erste Wissenschaftlerin entdeckte sie, dass die Schimpansen Werkzeug herstellen. Heute reist sie um die ganze Welt, um sich für den Schutz von Menschenaffen zu engagieren.

Ebenfalls auf die Reise begibt sich ein Team des Jane Goodall Instituts Austria. Die Mitarbeiter flogen am 28. Jänner gemeinsam mit Schauspielerin Lilian Klebow (im Bild mit Kollegin Elke Winkens) nach Uganda, um verschiedene Projekte zu besuchen, die vom Institut unterstützt werden. Von dieser abenteuerlichen Reise wird Lilian den krone.at-Lesern in ihrem Blog berichten.

So besucht die Gruppe etwa ein Ausbildungszentrum im Nordwesten des Landes. Im Busingiro Centre erfahren Schulkinder, wie wichtig der Schutz des Regenwaldes für die Primaten, aber auch für alle anderen Tiere, ist und was es heißt, gefährdete Tierarten zu schützen. Zudem wird Lilian auf Ngamba Island, einer Insel im Viktoriasee, eine Schimpansenauffangstation besuchen. Hier werden Schimpansen aufgenommen, die verwaist oder verletzt sind bzw. bei illegalen Handelstransaktionen beschlagnahmt wurden. Waldrodungen, Jagd und Handeln mit Wildtieren machen solche "Refugien" für Wildtiere leider notwendig. In der Auffangstation leben heute 44 Schimpansen.

Die Anzahl der Schimpansen in Uganda wird noch auf rund 5.000 Individuen geschätzt. Die Tiere sind jedoch auf einzelne Waldgebiete verteilt, die durch sogenannte Korridore verbunden werden sollen. Das Institut unterstützt die Aufforstung des Korridors im Bereich zwischen Budongo Forest und Bugoma Forest - 2012 wird ein eigener Österreich-Wald angelegt. Auch kleineren Schimpansen-Populationen soll so das Überleben ermöglicht werden. Im Kibale Nationalpark geraten Schimpansen oft in die Schling- oder Tritt-Fallen, die zur Jagd auf Waldantilopen, Buschschweine oder andere kleine Säugetiere aufgestellt werden. Das Institut entfernt die Fallen und trägt die Kosten für die Ausbildung und die Gehälter der Ranger.

Schauspielerin Lilian Klebow, unter anderem bekannt aus der TV-Serie "Soko Donau", ist seit Anfang 2011 Ehrenbotschafterin und Patin für die Batwa-Pygmäen, ebenfalls ein Projekt des Jane Goodall Instituts in Uganda. "Die Batwa-Pygmäen leiden Hunger, kämpfen gegen Krankheiten, haben keine Perspektive – und können selbst nichts dagegen tun. Ich jedoch werde nicht tatenlos zusehen. Gemeinsam können wir diesem Volk etwas geben, das für jeden Menschen selbstverständlich sein sollte: ein Leben", erklärt Klebow. Nun wird sie sich in Uganda ein Bild von den Projekten des Jane Goodall Instituts machen und den krone.at-Lesern von ihrem Abenteuer in einem eigenen Blog erzählen.

Lilian Klebows Blog-Beiträge und Fotos aus Afrika findest du im Laufe der kommenden zwei Wochen auf krone.at/Haustiere.

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