Sa, 16. Dezember 2017

Sekundenschlaf

22.01.2012 16:20

Ex-Minister Fasslabend bei Unfall in NÖ verletzt

Ex-Verteidigungsminister Werner Fasslabend und seine Ehefrau Martina sind in der Nacht auf Samstag bei einem Verkehrsunfall in Niederösterreich verletzt worden. Fasslabend wurde im Wrack eingeklemmt und erlitt eine offene Fraktur am Bein, bestätigten Polizei und AKH. Der 67-Jährige sei stationär aufgenommen worden und befinde sich nach einer Operation auf dem Weg der Besserung, teilte AKH-Sprecherin Karin Fehringer am Sonntag mit.

Der Ex-Minister und seine Frau waren am Heimweg von einem Ball auf der B9 zwischen Petronell und Bad Deutsch-Altenburg im Bezirk Bruck a.d. Leitha von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug hatte sich laut Polizei anschließend auch noch überschlagen.

Über die Sprecherin des Wiener AKH ließ Fasslabend ausrichten, dass der Crash wegen Übermüdung passiert sei. Nach einem Sekundenschlaf habe er den Baum, gegen den der Wagen schließlich prallte, beim Öffnen seiner Augen noch vor sich gesehen.

Momentan sei er noch sehr müde und schlafe viel, die Ärzte hätten aber gute Arbeit geleistet, so der ehemalige Verteidigungsminister. Er hoffe, dass es jetzt wieder bergauf gehe.

Frau konnte sich aus eigener Kraft befreien
Während Fasslabend von der Feuerwehr aus dem Wagen geborgen werden musste, hatte sich seine Frau allein aus dem Wrack befreien können. Sie wurde bei dem Unglück leicht verletzt und konnte bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Fasslabend war fast zehn Jahre lang - von Ende 1990 bis 2000 - Verteidigungsminister, danach bis 2002 Dritter Nationalratspräsident und von 1997 bis 2003 Obmann des ÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB. Erst 2007 zog sich der heute 67-Jährige nach 20 Jahren aus dem Parlament zurück.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden