Fr, 24. November 2017

Fahrgäste halfen

17.01.2012 19:21

New York: Bub kommt in U-Bahn zur Welt

Einen ungewöhnlichen Ort für seine Geburt hat sich ein New Yorker Bub ausgesucht. Er erblickte in einer U-Bahn das Licht der Welt. Seine Mutter hatte eigentlich nur zu einer Untersuchung ins Krankenhaus fahren wollen, als es plötzlich so weit war. Fahrgäste halfen bei der Entbindung, die herbeigerufenen Sanitäter konnten nur noch den Transport von Mutter, Sohn und Vater ins Spital übernehmen.

Wie die "New York Daily News" berichteten, ereignete sich der Vorfall während der morgendlichen Rush Hour. Rabita Sarker, 31, und ihr Mann wollten ins Spital fahren. "Ich war der Meinung, dass ich nur Vorwehen habe. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, wollte ich mich untersuchen lassen", so die frischgebackene Mutter. Weil das Paar fürchtete, dass die Straßen dicht sein würden, wich es auf die U-Bahn aus.

Doch als die indischstämmige Rabita Sarker im Zug saß, merkte sie plötzlich, dass etwas nicht stimmt. "Ich habe gespürt, dass die Geburt beginnt." Eine ältere Passagierin eilte herbei, schaute sich die Lage an und merkte, dass keine Zeit zu verlieren war. Andere Passagiere alarmierten den Zugführer, der wiederum die Rettung rief. Doch die Sanitäter konnten nur noch die Nachsorge übernehmen.

In Blitzgeschwindigkeit kam der kleine Bub zur Welt und wurde der Mutter anschließend auf den Bauch gelegt. Die dreiköpfige Familie wurde ins Krankenhaus gefahren, wo Bub und Mutter untersucht wurden. Beide sind wohlauf.

Einen Namen für ihren Sohn haben die Eltern noch nicht gefunden. Vorerst nennen sie ihn "Jhatpat". Das ist das Hindi-Wort für "schnell".

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