Di, 24. Oktober 2017

Maggies Kolumne

13.01.2012 15:25

Aufatmen

Es freut mich sehr, euch diese Woche endlich wieder einmal etwas Positives berichten zu dürfen. Seit Mittwoch herrscht in Tierschutzkreisen Freudenstimmung, denn in Rumänien wurde ein Gesetz zur Tötung von Straßenhunden abgeschmettert.

Am 22. November 2011 stockte vielen Tierfreunden der Atem. Das rumänische Parlament hatte für ein Gesetz gestimmt, welches erlauben sollte, jeden heimatlosen Hund zu töten, wenn er nicht innerhalb von drei Tagen adoptiert werden würde. Gleichzeitig wurde aber die Aufnahme für ein solches Tier extrem erschwert. Weltweit setzten Proteste gegen diese abscheuliche Vorgangsweise ein.

Auch aus Österreich - allen voran durch die Tierschutzstiftung "Vier Pfoten" und "RespekTiere". Auch über die "Krone" wurden Protestmails gesammelt und an die zuständigen Politiker übergeben. Wir alle wagten kaum zu hoffen, damit tatsächlich etwas zu erreichen. Doch manchmal geschehen doch noch Zeichen und Wunder! Nach dem die "Vier Pfoten" gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen und Politikern eine Klage einbrachten, sprachen sich acht von neun Richtern des Verfassungsgerichts gegen das neue Gesetz aus! Nun muss die Gesetzesänderung noch dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden. Mit dieser Entscheidung wurden tausende Tiere in Rumänien vor dem sicheren Tod bewahrt!

Das brutale Töten von Straßenhunden ist mit Sicherheit keine Lösung! Das Einzige, das nachhaltig hilft, die Populationen zu reduzieren, sind und bleiben Kastrationsprojekte, um weiteren Nachwuchs zu verhindern. Es wird wohl noch viel Zeit vergehen, bis alle Staaten dies einsehen und umsetzen. Aber wir Tierfreunde dürfen nicht verzweifeln und aufgeben, sondern für die Rechte der Tiere weiterkämpfen!

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