Sa, 18. November 2017

‚Normal ansprechbar‘

05.01.2012 11:24

In NÖ abgestürzter Pfadfinder (11) aus Tiefschlaf erwacht

Jener elfjährige Bub, der bei einem Unfall im Rahmen eines Pfadfinderlagers im niederösterreichischen Mostviertel am Montag schwer am Kopf verletzt worden war, ist im AKH Linz aus dem Tiefschlaf erwacht und "ganz normal ansprechbar", wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte. Das Kind war bei einem Geländespiel rund 150 Meter über einen felsigen Hang gestürzt.

Bereits am Mittwoch, als die Aufwachphase eingeleitet worden war, hatte es geheißen, dass das Kind "auf dem Weg der Besserung" sei. Nach einer rund dreistündigen Operation unmittelbar nach dem Unglück sind die Ärzte nun "optimistisch, dass der Bub den Unfall ohne gröbere, längerfristige Schäden überstehen wird". Der Bub aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich werde noch ein oder zwei Tage auf der Intensivstation bleiben und soll dann ins Linzer Kinderspital überstellt werden.

Der Elfjährige war - wie berichtet (Infobox) - am Montagnachmittag in Oberamt im Bezirk Scheibbs verunglückt. Er hatte bei einem Geländespiel einer Pfadfindergruppe der Katholischen Pfadfinderschaft Europas einen Weidezaun überstiegen. Daraufhin stürzte der Bub über eine steile und felsige Waldböschung rund 150 Meter ab. Seine Bergung dauerte drei Stunden.

Feld war laut Gruppe "klar eingegrenzt"
Die Katholische Pfadfinderschaft teilte unterdessen mit, dass das von dem Unfall überschattete Winterlager von Montag bis Freitag dauern sollte. Bei den Teilnehmern aus Blindenmarkt und Oberösterreich habe es sich um 14 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 16, drei Betreuer sowie drei Pfadfinder gehandelt, die älter als 17 seien. Die Alm in Gresten-Land sei extra angemietet worden. Obwohl das Feld "durch einen Zaun klar eingegrenzt wurde", sei der Elfjährige über eben jenen Zaun gestiegen und abgestürzt.

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