So, 22. Oktober 2017

Er hatte sich veirrt

31.12.2011 15:13

Alpinist verbrachte Nacht im Freien am Feuerkogel in OÖ

Ein 44-jähriger Braunauer hat die Nacht auf Samstag im Freien auf dem Feuerkogel verbringen müssen. Der Mann hatte während des Aufstiegs wegen eines Schneesturms umkehren müssen und sich beim Versuch, über unmarkiertes Gelände abzusteigen, verirrt. Per Handy rief der Mann die Bergrettung um Hilfe. Gefunden wurde er aber erst in der Früh, da er keinerlei Anhaltspunkte zu seinem Standpunkt geben konnte.

Der Hobby-Bergsteiger hatte eigentlich am Freitagnachmittag eine Wanderung vom Feuerkogel auf die Riederhütte geplant, wo er die Nacht auf Samstag verbringen wollte. Er trug dafür Schneeschuhe und war für die Tour laut Polizei gut ausgerüstet. Ein stärker werdender Schneesturm zwang ihn allerdings schließlich zur Umkehr. Über den "Breiten Lahngang" wollte der 44-Jährige ins Tal absteigen. Er stürzte aber in dem steil abfallenden Gelände, verstauchte sich den linken Knöchel und verlor dabei auch seine Stirnlampe.

Erst mithilfe von Hubschrauber wurde Mann entdeckt
Ohne Orientierung konnte er in der Dunkelheit weder vor noch zurück. Nach Absetzen des Notrufes wurde eine Suchaktion mit zehn Helfern des Bergrettungsdienstes gestartet. Da der Mann keine zweckdienlichen Hinweise machen konnte, wo genau er sich befinden könnte, verlief diese freilich im Sand. Erst mithilfe des Polizeihubschraubers wurde der Abgängige am nächsten Morgen im Gebirge ausfindig gemacht. Der 44-Jährige wurde mit Unterkühlung in das Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert.

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