Fr, 25. Mai 2018

Mord an Tätowierer

29.12.2011 15:07

Freundin des Verdächtigen auch unter Tatverdacht

Nach dem grausamen Mord an dem Salzburger Tätowierer Raoul S. in Berlin Anfang Juli 2011 steht jetzt eine zweite Person unter Tatverdacht. Es handelt sich um die 21-jährige Freundin jenes amerikanischen Tätowierers, der die Tat nach seiner Festnahme am 19. Juli gestanden hat.

"Die Frau wird seit einigen Wochen verdächtigt, nicht nur Leichenteile beseitigt, sondern sich an der Tat unmittelbar beteiligt zu haben", sagte Martin Steltner, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Leiche zersägt und in der Spree versenkt
Der 31-jährige Salzburger aus Hallein wurde laut Polizei in der Nacht auf 6. Juli ermordet. Die Leiche wurde zersägt und dann in die Spree und in einen See in Berlin geworfen. Die sterblichen Überreste waren in Müllsäcken und Koffern verstaut. Ein Fischer fand am 7. Juli die ersten Leichenteile.

Der Salzburger wurde offenbar in der Wohnung der Freundin des 29-jährigen Amerikaners getötet. Der 29-Jährige gab als Motiv einen "Streit unter Betrunkenen" an.

21-Jährige war "auch an Tat beteiligt"
Die Frau wurde anfangs verdächtigt, sie habe Spuren der Tat beseitigt und Leichenteile versteckt. Deshalb war sie ebenfalls in U-Haft genommen worden (siehe Infobox). Schließlich hätten die Ermittlungen ergeben, "dass auch sie an der Tat beteiligt war", sagte der Staatsanwalt. Die Erhebungen in dem Mordfall sind weit fortgeschritten. Mit einer Anklage sei bald zu rechnen, erklärte Steltner.

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