Fr, 24. November 2017

Mann unter Verdacht

25.12.2011 10:23

Infantin Cristina erstmals nicht bei Weihnachtsessen

Keine frohen Weihnachten für die spanische Königsfamilie: Erstmals seit ihrer Heirat vor 14 Jahren mit dem früheren Handball-Nationalspieler Inaki Urdangarin ist Königstochter Cristina spanischen Medienberichten zufolge nicht beim traditionellen Essen am Heiligen Abend im Zarzuela-Palast in Madrid dabei gewesen. Die Justiz ermittelt derzeit gegen ihren Ehemann wegen eines angeblichen Korruptionsdelikts.

König Juan Carlos hatte bereits am 12. Dezember entschieden, dass sein Schwiegersohn vorerst nicht mehr an offiziellen Aktivitäten des Königshauses teilnehmen darf, wie es sonst schon der Fall gewesen war - wie zum Beispiel bei den Feierlichkeiten zum spanischen Nationalfeiertag am 12. Oktober (siehe Bild 2). Der Verwaltungschef des Königshauses, Rafael Spottorno, hatte das Verhalten Urdangarins als "nicht vorbildhaft" bezeichnet.

Urdangarin, der den Adelstitel Herzog von Palma führt, steht im Verdacht, als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung Subventionen in Millionenhöhe der Regionalregierungen der Balearen und Valencias veruntreut zu haben. Die spanische Justiz ermittelt. Urdangarin läuft Gefahr, als erstes Mitglied der königlichen Familie unter Anklage gestellt zu werden.

Der Schwiegersohn des spanischen Königs lebt seit 2009 mit seiner Frau und vier Kindern (das Bild zeigt die diesjährige Weihnachtskarte der Familie) in Washington. Er arbeitet in der US-Hauptstadt als Berater des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefonica.

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