Mo, 20. November 2017

Zu großer Luxus

23.12.2011 13:14

Marktanteil sinkt: iPhone ist den Europäern zu teuer

Der Marktanteil des iPhone in Kontintenaleuropa sinkt, während Apple vor allem in den USA, Australien und Großbritannien vor Weihnachten weiter zulegen konnte. Laut eines Marktforschungsinstituts gibt es dafür eine einfache Erklärung: Den meisten Europäern ist das iPhone schlicht zu teuer.

Das Marktforschungsunternehmen Kantar Worldpanel ComTech hat gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, das iPhone 4S habe Apple seit dem Verkaufsstart im Oktober in einigen Ländern einen größeren Marktanteil verschafft.

Bis Ende November stieg dieser in den USA von 25 auf 36 Prozent und in Großbritannien von 21 auf 31 Prozent. Dieser Trend, der auch auf Australien zutrifft, sei jedoch bei Weitem nicht universell. So habe Apples Anteil am Smartphone-Markt in Frankreich von 29 auf 20 Prozent abgenommen, in Deutschland von 27 auf 22 Prozent, ähnliche Rückgänge seien in Italien und Spanien zu verzeichnen.

Android profitiert von iPhone-Schwäche
Schuld sei eine verstärkte Preissensitivität in Kontinentaleuropa, so die Marktforscher. Die europäischen Konsumenten seien aufgrund der schlechten Wirtschaftslage im Moment eher zurückhaltend. Smartphones werden allerdings weiterhin gekauft - weshalb das hochpreisige Apple-Handy vor allem Google und seinem Smartphone-Betriebssystem Android, das zahlreiche Hersteller auf ihren Geräten verwenden, zugutekomme. Am besten verkauft sich laut Kantar Worldpanel ComTech derzeit Samsungs Galaxy S II.

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