Mo, 21. Mai 2018

Gegner beschimpft

21.12.2011 16:50

John Terry muss wegen Rassismus-Vorwurf vor Gericht

Englands Nationalspieler John Terry wird wegen Rassismus-Vorwürfen vor Gericht gestellt. Der Kapitän von Vizemeister Chelsea muss sich am 1. Februar 2012 vor dem West London's Magistrate Court verantworten, weil er bei einem Auswärtsspiel am 23. Oktober seinen Gegenspieler Anton Ferdinand von den Queens Park Rangers rassistisch beleidigt haben soll. Dies würde zu dem Fall ausgewertetes Filmmaterial belegen, hieß es laut Medienberichten. Bei einer Verurteilung droht Terry eine Geldstrafe.

"Die Entscheidung fiel nach einer intensiven Sichtung des vorliegenden Beweismaterials", erklärte Alison Saunders von der Londoner Staatsanwaltschaft. "Wir sind erleichtert, dass es ausreichende Beweise für eine realistische Strafverfolgung gibt, zumal dieser Fall von großem öffentlichem Interesse ist."

Terry über Entscheidung enttäuscht
Terry bestreitet allerdings, den jüngeren Bruder von Manchester-United-Abwehrchef Rio Ferdinand rassistisch geschmäht zu haben. Der Verteidiger zeigte sich daher auch enttäuscht über die Entscheidung der Ermittlungsbehörde. "Ich hoffe, dass ich die Chance bekomme, meinen Namen so schnell wie möglich reinzuwaschen", erklärte er am Mittwoch in London.

Rückendeckung erhielt der 30-Jährige von Chelseas Trainer Andre Villas-Boas: "Ich kann nur sagen, dass John unsere volle Unterstützung hat." Trotz der Affäre wird Terry nach überstandener Verletzung die "Blues" am Donnerstag im Londoner Derby gegen Tottenham Hotspur anführen.

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