So, 20. Mai 2018

Agent in Action

14.12.2011 13:25

Tom Cruise wieder in unmöglicher Mission unterwegs

Lautstark lässt Tom Cruise das Jahr ausklingen: Als Spezialagent Ethan Hunt geht er auch im vierten Teil der legendären "Mission: Impossible"-Filmserie wieder an seine Grenzen. Ein Bombenanschlag auf den Kreml gibt dabei den Startschuss für eine rasante Tour de Force um die ganze Welt - von Moskau über Vancouver, Prag bis nach Dubai und Mumbai. Regie bei "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" führte Brad Bird, der nach den beiden Pixar-Meisterwerken "Die Unglaublichen" und "Ratatouille" sein fulminantes Debüt als Live-Action-Regisseur gibt.

Ethan Hunt kommt einfach nicht zur Ruhe: Zu Beginn des Films gerade erst aus einem russischen Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen, fliegt ihm der halbe Rote Platz in Moskau um die Ohren. Nur knapp entkommt der Agent selbst dem Bombenanschlag - für den er dann auch noch verantwortlich gemacht wird. Durch eine Finte des durchgedrehten Nuklear-Spezialisten Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) fällt der Verdacht auf Hunt und sein Agententeam. Und plötzlich werden sie selbst zu Gejagten, denn nicht nur die Russen, sondern auch die US-amerikanische Regierung gibt sie zum Abschuss frei.

Auf sich alleine gestellt, müssen Hunt und die Agenten der Impossible Missions Force (IMF) - der britische Starkomiker Simon Pegg (Scotty in der neuen "Star Trek"-Filmserie) als Computerspezialist Benji Dunn, Shooting-Star Jeremy Renner ("The Hurt Locker") als undurchsichter Agent Brandt und Paula Patton ("Deja Vu - Wettlauf gegen die Zeit") als Femme Fatale Jane Carter - nicht nur ihre eigene Haut retten, sondern auch den größenwahnsinnigen Hendricks davon abhalten, die Menschheit in einen Atomkrieg zu stürzen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Hightech-Gadgets und Latexmasken dürfen nicht fehlen
Neben spektakulären Explosionen und rasanten Autoverfolgungsjagden - teils im bildgewaltigen IMAX-Format gedreht - geizt der vierte Teil der Agentenserie vor allem mit einem nicht: mit genialen Gadgets, wie man sie schon in der Kult-TV-Serie bewundern konnte. Von gigantischen Touchscreens bis zur Kontaktlinse mit Netzwerk-Verbindung. Und natürlich wäre es kein richtiger Mission-Impossible-Film, gäbe es nicht die allseits beliebten Latexmasken.

Dass die Actionszenen auch im vierten Teil das Unmögliche möglich machen, liegt wohl an Regisseur Brad Bird, der bis dato computeranimierte Figuren der Trickfilmschmiede Pixar in wilde Abenteuer stürzte - er ist u.a. für den Erfolg von "Die Unglaublichen - The Incredibles" und "Ratatouille" verantwortlich. Bei seinem Debüt als Live-Action-Regisseur verlangte der zweifache Oscar-Preisträger seinen echten Darstellern nun ebensolche Höchstleistungen ab wie den animierten Helden.

Cruise macht Spiderman Kletter-Konkurrenz
Und der furchtlose Tom Cruise spielte gerne mit. Nicht einmal für eine - auch für den Zuseher - schwindelerregende Klettertour in bester Spiderman-Manier auf dem Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, ließ er sich von einem Stuntman doubeln. Dass er 2012 seinen 50er feiert, läßt sich der Mann jedenfalls nicht anmerken. Weil seine Agentenkollegen Cruise aber um nichts nachstehen, ist es Amazone Paula Patton, die das Zweikampf-Highlight des Films abliefert, wenn sie sich mit einer bösen Terroristin durch ein Hotelzimmer prügelt.

Einziger Wehrmutstropfen: Michael Nyqvist, Star der schwedischen Millennium-Trilogie-Verfilmung, als Bösewicht Hendricks und sein Handlanger Wistrom, gespielt vom Finnen Samuli Edelmann, kommen bei der actiongeladenen Weltrettung leider etwas zu kurz. Das böse Duo hätte sich durchaus etwas mehr Zeit - und vor allem Dialog - verdient.

Garantiert nicht die letzte unmögliche Mission
Vollgepackt mit nervenaufreibender Action und coolen Hightech-Gadgets sorgt "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" zu Weihnachten auf jeden Fall für eine Bescherung der ganz besonderen Art. Eines ist jedenfalls sicher: Spezialagent Ethan Hunt und seine IMF-Kollegen haben mit dem vierten Teil der Agentenserie garantiert nicht ihre letzte unmögliche Mission angenommen.

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