Sa, 26. Mai 2018

Hacker identifiziert

13.12.2011 12:03

USA verfolgen Cyberspionage-Spuren nach China

Die US-Behörden haben bei mehreren großen Hackerangriffen der jüngsten Zeit eine Spur nach China zurückverfolgen können. Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf unterrichtete Personen meldete, sollen demnach unter anderem die Internet-Einbrüche beim Rüstungskonzern Lockheed Martin und bei der Firma RSA, die Zugangscode-Generatoren für US-Regierungsbeamte herstellt, auf das Konto chinesischer Hacker gehen.

Die US-amerikanischen Ermittler hätten etwa 20 Hacker-Gruppen ausgemacht, von denen ein Dutzend Verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee habe. Mehrere andere seien mit Hochschulen verknüpft, insgesamt gehe es um einige hundert Leute.

Der für digitale Spionage zuständigen National Security Agency sei es in vielen Fällen gelungen, Personen hinter den Attacken zu identifizieren. Damit hätten die US-Behörden bessere Karten in Gesprächen mit chinesischen Offiziellen und mehr Möglichkeiten für Gegenangriffe, schrieb die Zeitung.

Vor rund zwei Wochen hätten US-Regierungsbeamte die Chinesen bereits vor diplomatischen Folgen von Wirtschaftsspionage aus dem Netz gewarnt, hieß es. China weist die seit Jahren immer wieder auftauchenden Vorwürfe der Internetspionage stets zurück.

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