Di, 22. Mai 2018

Mit Schnaps gelockt

10.12.2011 14:16

Berlin: 7 Opfer bei Giftanschlag auf Weihnachtsmärkte

Hinterhältige Attacke auf drei Berliner Weihnachtsmärkte: Ein Unbekannter hat mindestens sieben Personen gratis Schnaps angeboten - doch das Getränk war offenbar vergiftet. Die Opfer erlitten Krampfanfälle, Bewusststeinsstörungen und mussten sich übergeben. Zwei Personen wurden stationär behandelt. Die Polizei ermittelt.

Wie erst jetzt bekannt wurde, offerierte der Mann bereits am Mittwochabend auf einem Weihnachtsmarkt einem 26 Jahre alten Studenten und seiner 24 Jahre alten Begleiterin Schnapsfläschchen. Der Grund: Er sei gerade Vater einer Tochter geworden. Kurz nach dem Trinken litten die beiden "Eingeladenen" jedoch unter starken Krampfanfällen und Erbrechen. Die 24-Jährige wurde bewusstlos und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Am Donnerstag schlug derselbe Mann dann gleich zwei Mal zu - nach demselben Muster. Zunächst bot er einem Pärchen auf dem Weihnachtsmarkt in Charlottenburg (Bild) den vergifteten Trunk an. Später dann trat er an drei junge Frauen am Alexanderplatz heran. In beiden Fällen erlitten die Opfer Bewusstseinsstörungen und Brechanfälle. Eine der Frauen wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Der Täter soll etwa Mitte 40 sein und kurze, dunkelblonde Haare haben. Mit welcher Substanz er seine Opfer vergiftete, ist noch unklar. Derzeit analysiert die Polizei die Rückstände in einem sichergestellten Schnapsfläschchen sowie die Blutproben der Opfer. Laut "Bild"-Zeitung könnte es sich um das berüchtigte Liquid Ecstasy handeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden