Do, 19. Oktober 2017

"Bin noch immer ich"

07.12.2011 09:56

Plastik-Prinzessin Gina-Lisa fuhr in Wien Fiaker

Die frischgebackene Adoptiv-Prinzessin Gina-Lisa Lohfink - oder besser "Nadja Anna Gina-Lisa Prinzessin von Anhalt, Herzogin zu Sachsen und Westfalen, Gräfin von Askanien", wie ihr vorläufiger Adelsname lautet, bis er im Jänner oder Februar endgültig fixiert ist - hat sich am Dienstagabend erstmals dem Volk präsentiert.

Bei einer Fiakertour durch Wien konnte das deutsche Sternchen endlich ihr von Manager Helmut Werner eilends organisiertes Krönchen ausführen. "Ich bin immer noch Lisa", gab sie sich aber bescheiden.

Ihr neues Leben als Prinzessin hat einen sehr bodenständigen Grund: Karriere. Der gebürtige deutsche Adoptiv-Prinz Frederic von Anhalt, Ehemann von Zsa Zsa Gabor, hat Lohfink adoptiert (siehe auch Story in der Infobox), um ihr bei einer etwaigen Karriere in den USA einen Startvorteil zu verschaffen - natürlich nicht ohne an den Einnahmen beteiligt zu sein. "Der Titel ist etwas, mit dem ich arbeite", so Lohfink.

"Die sind sehr oberflächlich in den USA"
Ohne den schmucken Titel wäre es für die schrille Silikon-Sirene auch schwer in den USA. "Die sehen dort alle so aus wie ich, die sind alle operiert", gab sie zu. Als Prinzessin - wenn auch als adoptierte - würden ihr die Menschen in den USA tatsächlich anders begegnen. "Die sind wirklich sehr oberflächlich dort", erklärte die ehemalige Teilnehmerin von "Germany's Next Topmodel". Sie habe auch schon ein paar Projekte laufen, Details seien freilich streng geheim.

Dem Glanz, plötzlich Prinzessin zu sein, konnte sie sich aber nicht entziehen: "Natürlich habe ich - so wie alle - als kleines Mädchen davon geträumt. Und plötzlich ist es wahr!" Standesgemäße Einladungen stehen noch aus. Zum Opernball lud sie sich via Werner, dem Schwiegersohn in spe von Richard Lugner, vorsorglich gleich mal selber ein. "Das wäre toll", meinte sie.

Die Fiaker waren von dem hohen Besuch übrigens nicht ganz so überwältigt. "Sie haben nichts reserviert. Eine billige Geschichte", meinte ein Kutscher.

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