Mo, 11. Dezember 2017

Schlussstrich?

09.12.2011 10:53

Diese Signale warnen vor dem Beziehungs-Aus

"Du, wir müssen reden..." So oder so ähnlich beginnen oft Gespräche, die das Ende einer Beziehung einleiten. Hinweise dafür, dass die endgültige Trennung immer näher rückt, sind meist erkennbar, allerdings will man sie oft nicht sehen. Worauf du achten solltest und wann es wirklich höchste Zeit ist, den Schlussstrich zu ziehen, erfährst du hier.

Blickt man nach einer Trennung auf die letzten Monate bzw. oft auch Jahre zurück, dann ist meist klar, warum alles seinen Lauf genommen hat. Steckt man noch in der Beziehung, dann fehlt manchmal dieser klare Blick. Man ist emotional zu involviert, als dass man die Beobachter-Perspektive für sich annehmen könnte, mit der man Warnsignale leichter erkennen kann. Bei einigen Anzeichen sollten jedoch deine Alarmglocken läuten.

Kein Streit mehr
Ihr hattet Phasen, in denen ihr eure Konflikte lautstark ausgetragen habt. Mittlerweile werden Probleme aber nur mehr totgeschwiegen. Beide fühlen sich schlecht, aber keiner hat mehr die Energie, das auch zu thematisieren. Oder anders formuliert: Ihr habt bereits aufgegeben, ohne dass es euch bewusst ist. Der offene Konflikt ist zwar emotional oft sehr belastend, hat aber auch eine reinigende Wirkung und führt dazu, dass man Unstimmigkeiten in vielen Fällen klären kann. Wird hingegen gar nicht mehr gestritten, kann man auch zu keiner Lösung gelangen.

Kein Bedürfnis nach Nähe
Früher habt ihr in den Armen des anderen Trost gefunden oder seid aneinander gekuschelt eingeschlafen. Heute ist dieser Wunsch nach Nähe nicht mehr da. Die Folge: Man sucht immer weniger auch den körperlichen Kontakt zueinander und lebt sich dadurch immer weiter auseinander. Bis schließlich der andere als fremd, als unbekanntes Wesen empfunden wird.

Kein Austausch
In gesunden Beziehungen hat man Interesse am Leben des anderen: Wie war der Tag? Was beschäftigt ihn/sie? Wie fühlt man sich? Wenn nur mehr über Belanglosigkeiten gesprochen wird oder man mit dem Partner gar keine Gesprächsthemen mehr findet, dann wird es kritisch. Dieser Bereich ist besonders gefährlich, da man ihn gerne mit Routine, aufeinander eingespielt sein verwechselt: Man kennt sich ja so gut, dass man sich auch ohne Worte versteht.

Getrennte Freundeskreise
Auch wenn die Zeit, die man ohneeinander mit Freunden verbringt oder ausschließlich seinen eigenen Hobbys widmet, immer mehr wird, sollte man nachdenklich werden. Denn auch so gehen Gemeinsamkeiten schrittweise verloren.

Starke Emotionen
Auseinanderleben oder Gleichgültigkeit dem anderen gegenüber entwickeln ist die eine Möglichkeit, wie eine Beziehung eher schleichend ihr Ende findet. Das krasse Gegenstück sind Beziehungen, in denen störende Verhaltensweisen des Partners eskalieren: Eifersucht, Aggression, ein übertriebenes Nähebedürfnis bzw. Dominanz.

Bemerkst du mehrere dieser Anzeichen, dann ist es an der Zeit, hellhörig zu werden. Hinterfrage dich selbst: Wie geht es dir in der Beziehung? Hast du dich verändert? Hat sich dein Partner verändert? Denn oft ist es ein schleichender Prozess, dass sich das eigene Befinden zum Negativen dreht, dass man sich als Persönlichkeit verändert. Fühlst du dich so noch wohl, wie es ist?

Bevor du das Gespräch mit deinem Partner suchst, solltest du dir überlegen, wie dein Leben nach dem Aus der Beziehung weitergeht. Hast du für dich erkannt, dass die Probleme in eurer Partnerschaft unüberwindbar sind, weil ihr es immer wieder versucht habt, aber es nicht besser wird, dann ist die Trennung der nächste Schritt. Je eher du das für dich selbst akzeptiert hast, desto leichter wird es dir fallen.

Versuche, dir die positiven Aspekte vor Augen zu führen. Denn natürlich tut eine Trennung immer weh, längerfristig wirst du aber froh sein, diesen Schritt gemacht zu haben, wenn du merkst, dass du nun wieder deine eigenen Entscheidungen treffen kannst, flexibler bist, kein schlechtes Gewissen mehr haben musst etc. Wenn du für dich den Gedanken an eine Trennung akzeptiert hast, solltest du das Gespräch mit dem Partner suchen.

Es hilft auch, davor alles für eine räumliche Trennung vorzubereiten: Sorge dafür, dass du bei deinen Eltern oder Freunden unterschlüpfen kannst. Denn nichts ist unangenehmer, als nach dem offiziellen Beziehungsaus auch nur eine weitere Nacht gemeinsam unter einem Dach verbringen zu müssen.

Wie du das Beziehungsende angehen kannst, erfährst du in der Infobox.

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