Mi, 18. Oktober 2017

"Fallen Empires"

25.11.2011 14:17

Snow Patrol auf neuer CD zwischen Kitsch und Electro

Drei Jahre lang war es relativ ruhig um Snow Patrol, jetzt hat die fünfköpfige Band mit irischen und schottischen Wurzeln mit "Fallen Empires" ihr sechstes Album veröffentlicht. Das Werk bietet erneut viel Kitsch, eingebettet in Rock, mutige elektronische Einsprengsel und sogar Disco-Sound.

"Unser Ziel lautete, eine extrem ambitionierte Platte zu machen"‚ erklärte Sänger Gary Lightbody erst kürzlich in einem Interview. Das sei allerdings nicht immer leicht gewesen, "schließlich haben wir so die meiste Zeit auf ungewissem Terrain verbracht, auf Neuland, wo wir uns nicht auskannten", gestand der 35-jährige Frontmann des Quintetts.

Möglicherweise ist dieser Umstand auch der Grund, warum das neue Werk der Band durchwachsen ist. Da gibt es Pop-Nummern mit 1980er-Jahre-Flair, schöne Balladen ("The Garden Rules"), Songs über verpasste Chancen ("New York"), Instrumental-Stücke ("Berlin" und "Broken Bottles From A Star") und tanzbare Up-Tempo-Tracks ("The Symphony", "The Weight Of Love"), aber auch weniger geglückte Disco-Versuche und Wiederholungen.

Mit "Lifening", "Those Distant Bells und "The President" - Titeln über Kindheit, Heimat und Wünsche - finden sich auf der CD auch drei Songs, mit denen es Snow Patrol gelungen ist, ihren Klassiker "Chasing Cars" mühelos zu kopieren. Weniger gut gelungen ist der Titeltrack "Fallen Empires", der ob seiner endlosen Wiederholungen schon nach zwei Minuten gehörig nervt.

Fazit: Ein Album, das sich vom Pop-Einheitsbrei wohltuend abhebt und bei den Fans der Band wohl gut ankommen wird.

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