So, 19. November 2017

Australien

25.11.2011 10:30

Hund lernte fahren, weil er Besitzer beobachtete

In Darwin, Australien, wurde vor kurzem ein Autofahrer ohne gültigen Führerschein von der Straße geholt. Ungewöhnlich: Die illegale Spritztour wurde nicht etwa von einem Menschen, sondern von Hund "Woodley" unternommen. Der Vierbeiner habe sich bei ihm einfach abgeschaut, wie man einen Wagen lenkt, so der Besitzer.

Der zweijährige German Koolie "Woodley" kletterte hinter das Steuer des Vehikels, als sein Besitzer Richard McCormack kurz in einem Geschäft verschwand. Der Vierbeiner löste die Handbremse und fuhr die Straße hinunter.

"Ich kam raus und sah den Bus die Straße runterfahren. Ich konnte es gar nicht glauben", so McCormack. Auch Beobachter Phil Newton staunte nicht schlecht, als er bemerkte, dass der Wohnwagen von einem Hund gelenkt wurde. "Das war sehr seltsam, sogar für diese Gegend", schmunzelt er. Geistesgegenwärtig sprang Newton schließlich durch ein offenes Fenster in den Wagen und zog die Handbremse.

Doch woher lernt ein Hund, Auto zu fahren? Halter Richard McCormack ist sich sicher, dass sein "Woodley" einfach ein guter Beobachter ist: "Er sitzt neben mir, wenn ich fahre. Sobald ich aussteige, klettert er auf den Fahrersitz. Er hat Hunderte Male gesehen, wie ich die Handbremse löse. Ich denke, er hat mich einfach nur kopiert. Versucht hat er es schon früher."

Symbolbild

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