Sa, 21. Oktober 2017

Von 370 auf 444 Fälle

23.11.2011 14:24

Handyraub-Delikte in Österreich um 20 Prozent gestiegen

Die Zahl der Handyraub-Delikte ist in Österreich stark gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete die Polizei heuer in den ersten neun Monaten des Jahres einen Anstieg von 20 Prozent - von 370 angezeigten Fällen auf 444, berichtete Bundeskriminalamtssprecher Helmut Greiner am Mittwoch. Besonders betroffen seien Großstädte.

In der Bundeshauptstadt Wien wurden, wie auch schon im Jahr zuvor, die meisten Handys geraubt. Hier stieg die Zahl von 323 auf 379 Stück. Auch Nieder- und Oberösterreich verzeichnen mit einem Plus von 77,8 und 62,5 Prozent einen deutlichen Anstieg bei den Handyraub-Delikten.

Im Burgenland und in Tirol gab es mit einer Steigerung von 100 Prozent auf den ersten Blick einen besonders dramatischen Anstieg - diesen muss man allerdings relativieren, denn hier erhöhte sich die Zahl der Handyraub-Fälle von einem auf zwei bzw. von zwei auf vier.

Diese vorläufige Statistik erfasst die Entwendung von Mobiltelefonen unter Anwendung oder Androhung von Gewalt - Diebstähle sind in diesen Zahlen nicht inkludiert.

Aufklärungsquote gesunken
Meist sind die Täter Jugendliche, betonte Greiner. "Die Motive sind Gruppen- oder Konsumzwang", erläuterte er. Jungen Leuten rät die Polizei, ihre Handys nicht zur Schau zu stellen. Die Aufklärungsquote der Raubdelikte sank von 30,5 Prozent im Jahr 2010 auf 25,5 Prozent in diesem Jahr.

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