Fr, 24. November 2017

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17.11.2011 18:35

70-Jähriger beim Joggen in NÖ „vom Nebel verschluckt“

Er lief und lief und lief – und wusste plötzlich nicht mehr weiter. Denn auf einmal verschluckte ihn im wahrsten Sinne des Wortes der Nebel. Mehr als viereinhalb Stunden irrte ein 70-jähriger Senior schließlich in Laufschuhen durchs graue Nichts im burgenländisch-niederösterreichischen Grenzgebiet. Dann las ihn ein Autolenker auf.

"Normalerweise ist mein Gatte nach eineinhalb Stunden wieder zu Hause, gestern war er nach zwei Stunden noch nicht da. Da habe ich mir dann wirklich schon Sorgen gemacht", schilderte Gertrude M., die 68-jährige Ehefrau des so lange im Nebel verschollenen Hobbysportlers aus Wiener Neustadt.

"Weiß überhaupt nicht mehr, wo ich bin"
Dabei hatte alles wie immer begonnen: Der Pensionist schnürte seine Laufschuhe und trabte los. Nach zwei Stunden dann der erste Anruf bei seiner Gerti: "Ich weiß überhaupt nicht mehr, wo ich bin."

Die Frau alarmierte sofort die Feuerwehr aus Neudörfl im Burgenland. Gemeinsam mit ihren niederösterreichischen Kameraden aus Lichtenwörth starteten sie eine Suchaktion. Die war aber erst in der Nacht zu Ende: Der doch schon recht erschöpfte Jogger wurde von einem Autolenker gerettet und von Einsatzkräften weiter versorgt (Bild).

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