So, 19. November 2017

Sprachbarrieren

15.11.2011 09:59

Bankräuber stolpert über seinen Akzent - Flucht ohne Beute

Weil der ausländische Akzent des Möchtegern-Räubers völlig unverständlich war, ist ein Banküberfall in Oberösterreich am Montagnachmittag kläglich gescheitert. Der bewaffnete Mann musste ohne Beute flüchten. Da er nicht maskiert war, würden ihn die Angestellten der Bank im Fall einer Gegenüberstellung zudem wohl wiedererkennen.

Der Räuber hatte zwar eine Pistole bei sich, als er kurz nach 15 Uhr das Geldinstitut in St. Georgen im Bezirk Vöcklabruck überfiel, er litt aber unter massiven Verständigungsproblemen, wie Hermann Feldbacher von der Sicherheitsdirektion Oberösterreich erklärte. Die Angestellten zögerten, ihm Geld zu geben. Schließlich verlor der Mann die Geduld und rannte ohne Beute davon.

Beschreibung des Bankräubers
Der Täter wird als etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank mit dunklem Dreitagesbart beschrieben. Er trug bei dem Überfall eine schwarze Winterjacke inklusive Kapuze sowie eine Schirmkappe und hatte einen rot-blauen Plastiksack bei sich.

Zweckdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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