Mo, 23. Oktober 2017

Prototypen verlegt

07.11.2011 09:07

Sicherheitschef von Apple geht nach verlorenen iPhones

Nach zwei verlorenen iPhone-Prototypen in zwei Jahren nimmt Apple-Sicherheitschef John Theriault laut US-Medienberichten seinen Hut. Das "Wall Street Journal"-Blog "All Things Digital" und der Online-Dienst CNET berichteten, Theriault gehe in den Ruhestand. Sein Abgang hänge mit der unglücklich verlaufenen Fahndung nach einem geheimen iPhone-Prototypen im Sommer zusammen, die Apple noch in Erklärungsnot bringen könnte.

Apple-Sicherheitsleute hatten das in einer Bar verlorene Gerät damals in einem Wohnhaus in San Francisco vermutet und dieses zusammen mit Polizeibeamten in Zivil aufgesucht (siehe Infobox).

Die Polizisten wiesen sich bei dem Hausbewohner auch aus, das Gebäude durchsuchten nach seinen Angaben anschließend jedoch nicht sie, sondern mutmaßliche Apple-Mitarbeiter, die er ebenfalls für Polizeibeamte hielt.

Die Polizei von San Francisco prüft jetzt, wie es dazu kommen konnte - und warum der Fall nicht in Unterlagen vermerkt war, sodass die Behörde zunächst eine Beteiligung an der Aktion dementierte.

Bereits zuvor Prototyp in Bar verloren
Ein Jahr zuvor hatte es bereits Schlagzeilen gegeben, als ein Apple-Mitarbeiter das damals noch geheime iPhone 4 in einer kalifornischen Bar liegen ließ. Damals landete das Gerät schließlich in der Hand des Technologie-Blogs Gizmodo und wurde vor der offiziellen Vorstellung bekannt.

Apple nahm am Wochenende keine Stellung zu den Berichten um Theriault. Er kam 2007 vom Pharma-Riesen Pfizer zu Apple und war davor FBI-Agent.

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