Fr, 24. November 2017

Zwei Raser gefasst

10.10.2011 14:29

PS-Monster im Bgld: Pkw mit 281 km/h auf B57 geblitzt

Mit schier unglaublichen 281 km/h - und somit um 181 km/h schneller als erlaubt - hat die Polizei am Samstagnachmittag einen Autofahrer auf der Bundesstraße B57 bei St. Martin an der Raab im Burgenland erwischt. Im Vergleich dazu "nur" doppelt so schnell wie erlaubt war am Sonntagnachmittag ein 18-Jähriger mit seinem Auto auf der Umfahrung von Bischofshofen in Salzburg unterwegs.

Der Lenker des 507 PS starken PS-Monsters, ein Burgenländer, wurde wenig später auf seiner Fahrt in Richtung Fehring in der Steiermark aufgehalten. Er stritt ab, dass er bei der Messung von 281 km/h am Steuer gesessen habe, teilte das Landespolizeikommando Burgenland am Montag mit. Der mutmaßliche Raser wurde angezeigt.

Zur Verantwortung ziehen kann die Exekutive den Lenker allerdings nur für eine Geschwindigkeit von 247 km/h, da das Lasergerät nur bis zu 250 km/h geeicht ist.

Mit 159 km/h durch 80er-Zone
Der Wagen des Lehrlings aus dem Pinzgau in Salzburg wurde kurz vor 18 Uhr in der 80-km/h-Beschränkung mit 159 Stundenkilometern geblitzt. Wegen seines hohen Tempos konnte er zunächst gar nicht angehalten werden. Erst in Anif im Flachgau stoppte ihn die Polizei, hieß es seitens der Sicherheitsdirektion.

Wie sich herausstellte, musste der Bursche ins Heim einer Berufsschule "einrücken" und war zu spät dran. Da er in Anif schon so gut wie am Ziel war und zudem glaubhaft versicherte, nicht weiterzurasen, durfte er den Probeführerschein vorerst behalten, so Polizeisprecher Anton Schentz. Die zuständige Bezirkshauptmannschaft werde dem Burschen die Lenkerberechtigung aber wohl später abnehmen, außerdem werde die Probezeit um ein Jahr verlängert.

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