Sa, 18. November 2017

Geschäft mit Pelz

07.10.2011 13:42

Beim Shopping auf tierfreundliche Mode achten

Acht tote Katzen benötigt man, um eine Weste zu nähen. Ein Leipziger Händler hat nach Angaben deutscher Medien letzte Woche solche Katzenfellwesten auf dem Markt verkauft. Seit 2008 sind Import und Handel mit Katzenfellen in der gesamten EU verboten. Verstöße können mit Geldbußen bis zu 30.000 Euro bestraft werden. Der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" reicht das nicht: Sie fordert ein EU-weites Verbot der Pelztierhaltung.

Außerdem will die Organisation langfristig ein Handels- und Importverbot für sämtliche Felle durchsetzen. Denn noch immer leiden besonders Nerze, Füchse und Marderhunde in Europa ganz legal in winzigen Gitterkäfigen. In einigen Ländern, darunter Österreich und Großbritannien, sind Pelzfarmen inzwischen verboten.

"Pelz ist und bleibt Tierquälerei, egal ob man einer Katze oder einem Nerz das Fell über die Ohren zieht", sagt Wildtierexperte Thomas Pietsch von "Vier Pfoten". "Tierfreunde sollten daher die Finger von jeglichen Pelzprodukten lassen." Dazu kommt, dass Pelzmode völlig unzureichend gekennzeichnet ist. Es finden sich meist weder Informationen zur Tierart noch zur geografischen Herkunft des Felles und schon gar nicht über die grausamen Bedingungen der Tierhaltung. "Vier Pfoten" bittet alle tierlieben Menschen: Kaufe keine Pelzprodukte. Achte auch auf "versteckten" Pelz an Krägen, Ärmeln oder bei Spielzeug und Heimtierprodukten.

Weitere Informationen zu Wildtieren und Pelz findest du auf www.vier-pfoten.de.

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