Mi, 17. Jänner 2018

Geht scho Voigas!

06.10.2011 11:40

Ford Focus ST auch für Papis - und für Tourenwagenfahrer

Ford baut seine ST-Baureihe weiter aus. Wenn nächstes Jahr der neue Focus ST auf den Markt kommt, wird es den schnellen Kölner erstmals in Europa nicht nur als Fünftürer, sondern auch als Kombi geben. Und ein Fiesta ST ist ebenfalls fest geplant.

Angetrieben wird das Topmodell vom neuen Ecoboost genannten 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 250 PS und 360 Nm, der mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe gekoppelt ist. Damit ist der neue ST der stärkste jemals gebaute Serien-Focus. Er soll mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,0 Liter glänzen - 20 Prozent weniger als beim 25 PS schwächeren Fünfzylinder-Vorgänger.

Damit mit einem Zylinder nicht auch der Sound wegfällt, kommt der sogenannte „Sound-Imposer“ zum Einsatz. Er kam erstmals beim Vorgänger-ST zum Einsatz, bevor er in den für Europa designierten Ford Focus RS- und RS-500-Modellen seine volle Wirkung entfalten konnte.

Elektronisch gegen Untersteuern
Für einen dynamischen Ritt sorgen unter anderem ein Sportfahrwerk, 18-Zoll-Räder, eine sportlich abgestimmte Lenkung sowie drei unterschiedliche ESP-Modi. Das TVC (Enhanced Torque Vectoring Control) verhält sich wie ein Sperrdifferenziel und verhindert ein Durchdrehen des kurveninneren Antriebsrades, CUSC (Cornering Under Steer Control) wirkt dem für Fronttriebler besonders typischen Untersteuern entgegen, indem es den sogenannten Gierwinkel des Fahrzeugs durch die individuelle Zugabe von Antriebskräften positiv beeinflusst – ganz gleich, ob der Fahrer gerade Gas gibt oder nicht, und noch weit bevor das ESP in den Regelbereich kommt. Im Innenraum kommen Sportsitze, Lederlenkrad und ein Lederschaltknauf zum Einsatz.

Äußerlich unterscheidet sich das Top-Modell von seinen zahmeren Brüdern durch das zentral angeordnete Doppelendrohr, die sportlicher gestalteten Front- und Heckschürzen sowie Heckspoiler und Seitenschweller. Preise stehen noch nicht fest. Der neue ST wird eine Plattform für den Tourenwageneinsatz sein und in 40 Ländern verkauft werden.

Focus ST als Tourenwagenversion
Die Tourenwagenversion des Focus ST namens ST-R wurde trotz der engen optischen Nähe zum Serienmodell ausschließlich für den Wettbewerbseinsatz entwickelt und entspricht dem internationalen S2000-Reglement. Ford liefert das Wettbewerbs-Fahrzeug, das zunächst in Nordamerika an interessierte Teams verkauft werden soll, einsatzbereit aus – also inklusive eines von der Motorsport-Dachorganisation FIA (Fédération Internationale d’Automobile) zertifizierten Überrollkäfigs, Rennfahrwerks und entsprechender Rennbremsen. Als Antrieb dient der EcoBoost-Vierzylinder des ST. "Da es sich beim Focus ST-R sinngemäß um einen Produktionswagen handelt, haben wir so viele Serienbauteile übernommen wie möglich", erklärt Jamie Allison, der Direktor von Ford Racing.

Neuer Fiesta ST geplant
Neben dem Focus ST wird es auch wieder den Kleinwagen Fiesta ST geben. Die in Frankfurt gezeigte Studie wird von einem 1,6-Liter-Turbo mit 180 PS angetrieben, die den Kölner in unter sieben Sekunden auf Tempo 100 katapultieren soll; die Spitze liegt bei über 220 km/h. Mit an Bord sind unter anderem ein manuelles Sechsgang-Getriebe und ein Sportfahrwerk. Wann der Über-Fiesta auf den Markt kommen soll, steht noch nicht fest.

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