Di, 21. November 2017

‚Topp, die Wette gilt‘

05.10.2011 12:39

Kerkeling heizt „Wetten, dass..?“-Spekulation an

Es wird langsam spannend, wer die Nachfolge von Thomas Gottschalk als Moderator von "Wetten, dass..?" antritt. Das ZDF wollte seine Entscheidung im Herbst bekannt geben. Als heißester Tipp gilt seit dieser Woche wieder Hape Kerkeling.

Denn der Entertainer spielt selbst mit der Fantasie der Öffentlichkeit, wenn es um die Thomas-Gottschalk-Nachfolge geht. In der neuen Ausgabe des Magazins "Stern" wetten die Interviewer mit dem 46-jährigen Kerkeling, dass er ab 2012 die ZDF-Show moderiert, und dieser geht darauf ein.

"Topp, die Wette gilt"
"Um was wetten Sie denn?", fragt Kerkeling. "Sagen wir, es geht um eine Stange Zigaretten." Hapes Antwort: "Die kriege ich, wenn ich's nicht mache? Gut. Topp, die Wette gilt." Ein Dementi klingt anders. Bereits am 5. November nimmt Kerkeling auf der "Wetten, dass..?"-Couch Platz. Dann ist er in Leipzig Gast in der vorletzten Ausgabe mit Gottschalk.

Schon Anfang September hatte Kerkeling Spekulationen angeheizt, als er bei einer Pressekonferenz zur neuen ZDF-Reihe "Terra X: Unterwegs in der Weltgeschichte" (Start Sonntag, 19.30 Uhr) sagte: "Thomas Gottschalk macht noch drei Sendungen 'Wetten, dass..?'. Angenommen ich würde jetzt Ja sagen, würde ich ihm ein Ei ins Nest legen, das tue ich nicht. Wenn ich jetzt Nein sage, würde ich ihm auch ein Ei ins Nest legen, denn dann geht die Spekulationsdebatte weiter."

Oder wird es doch Pilawa?
Mit Jörg Pilawa, der ebenfalls als Gottschalk-Nachfolger gehandelt wird, verbindet Kerkeling eine gemeinsame Geschichte: Der jetzige ARD-Mann war mal Kerkelings Chauffeur. "Ich bin damals mit Jörg zusammen - wir hatten beide nicht so rosige Zeiten - von Schützenfest zu Schützenfest getingelt. Jörg hatte aber den deutlich schwierigeren Job, weil er am Ende des Abends immer meine Gage eintreiben musste. Außerdem habe ich den Wagen immer ziemlich zugesaut und Jörg musste gucken, wie er das wieder hinkriegt. Rock'n'Roll war unser Leben."

Trotz seines langjährigen Erfolgs sieht Kerkeling sich immer noch als Amateur. "Mein Beruf ist ein Luxus-Hobby für mich. Diese Sichtweise versuche ich mir zu bewahren." Bereits Anfang der 90er-Jahre habe er für sich entschieden, nur noch Dinge zu machen, auf die er wirklich Lust habe. "Und wenn das nachts um 23 Uhr gesendet wird oder im Radio läuft, ist es auch gut."

In der aktuellen Ausgabe der Illustrierten "Bunte" spricht Kerkelings langjähriger Lebensgefährte Angelo Colagrossi (51). Seit der Trennung habe er ihn nicht mehr gesehen. "Ich mache jetzt meine Sachen allein und schaue, was dabei rauskommt." Mit Kerkeling habe er "eine wunderschöne Beziehung" gehabt, die 28 Jahre lang gehalten habe, sagte der Produzent und Autor. "Ich habe diese Zeit genossen und viel daraus mitgenommen." Zurzeit sei er "ganz gern mal Single". "Das ist auch ganz spannend."

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