Fr, 25. Mai 2018

Geisterfahrt auf A 2

26.04.2005 15:07

72-jähriger Geisterfahrer baut mehrere Unfälle

Geisterfahrer-Alarm hat es Montagabend auf der Südautobahn in Niederösterreich gegeben: Ein 72-jähriger Lenker war neun Kilometer lang auf der A 2 in der falschen Richtung unterwegs gewesen. Bevor Gendarmen die Wahnsinnsfahrt stoppen konnten, verursachte der Pensionist auch noch mehrere Unfälle, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Wie die „Krone“ berichtete, hatte die Geisterfahrt des Rentners aus Hochneunkirchen in Niederösterreich kurz vor 20 Uhr begonnen. Der 72-Jährige war bei der Raststation Guntramsdorf falsch aufgefahren und auf der falschen Spur Richtung Wien unterwegs.

Mehrere Lenker hatten Glück, sie konnten das Lenkrad in letzter Sekunde verreißen. Trotzdem gab es binnen weniger Minuten mehrere Unfälle. Mehrere Lenker konnten dem Geisterfahrer nicht mehr ausweichen und krachten gegen die Leitschiene. Zwei Menschen dürften dabei leicht verletzt worden sein.

Nach rund zwanzig Minuten und neun Kilometern wurde der Pensionist schließlich gestoppt, als er im Baustellenbereich der SCS bei Vösendorf die Geschwindigkeit verringern musste. Der Mann, der kurzfristig festgenommen worden war, gab an, verwirrt gewesen zu sein. Außerdem sei er der Meinung gewesen, auf einer Bundesstraße unterwegs zu sein. Ihm wurde vorläufig der Führerschein abgenommen und er wird wegen Gemeingefährdung und Körperverletzung angezeigt.

Straßensperre stoppte Alko-Lenker
Mit 1,2 Promille im Blut lieferte sich ein führerscheinloser Verkehrsrowdy im oberösterreichischen Grenzgebiet mit der Gendarmerie eine Verfolgungsjagd über den Pyhrnpass. Erst in Liezen konnte der 42-Jährige endlich mit einer Straßensperre gestoppt werden.

Bus mit Schulkindern mit defekten Bremsen
Mit 17 Schulkindern wurde ein Bus aus Ungarn bei einer Schwerpunktaktion der Sicherheitspolizei in Wien gestoppt. Der Zustand der Bremsen war derart desolat, dass die Beamten wegen „Gefahr in Verzug“ die Kennzeichen an Ort und Stelle abnahmen.

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