Sa, 24. Februar 2018

Anti-Trauma-Game

25.04.2005 13:47

Videospiele als Therapie für Irak-Heimkehrer

Das US-Verteidigungsministerium entwickelt wieder einmal Computerspiele. Diesmal aber nicht um junge Amerikaner zum Militärdienst zu bewegen und auch nicht als Training für Rekruten. Die neuen Videogames sollen Soldaten, die aus dem Irak zurückkommen helfen, ihr Trauma zu bewältigen.

Das Projekt soll den Tausenden Rückkehrern helfen, die unter den Eindrücken des Krieges leiden und am so genannten Posttraumatischen Stress-Syndrom (PTSS) erkrankt sind. Nach dem Irak-Einsatz war es zu besonders hohen Scheidungsraten , Autounfällen und Drogenmissbrauch bei Soldaten gekommen. Es wird geschätzt, dass 17% der Soldaten, die aus dem Irak heim kommen, mit psychischen Problemen belastet sind.

In den Spielen erlebt der Soldat Kampfsituationen und traumatisierende Ereignisse noch einmal, dabei messen Ärzte den Puls, Herzschlag und Atmung. Das  Pentagon hofft, dass die virtuelle Spiele-Welt den Soldaten hilft, ihre Gefühle besser zu kontrollieren und im Alltag auch mit Frustrationen leben zu können.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden