Do, 24. Mai 2018

150 km/h zu schnell

30.09.2011 09:43

Box-Star Abraham: Mit 230 km/h die Polizei überholt?

Dass er seine Gegner mit den Fäusten zurechtstutzen kann, ist bekannt - jetzt hat Arthur Abraham aber bewiesen, dass er auch mit Massen an Pferdestärken fertig wird. Sagt zumindest die Berliner Polizei. Der deutsch-armenische Box-Star soll - auf dem Weg zur Verleihung der "Goldenen Henne" - einen Polizeiwagen mit 230 km/h überholt und dabei die Geschwindigkeitsgrenze gleich um 150 km/h überschritten haben. Er selbst meint dazu allerdings: "Das war nicht ich - ein Kollege war mit meinem Auto unterwegs."

Es ist Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, als auf der Berliner Stadtautobahn plötzlich ein Ferrari an einem Streifenwagen mit stolzen 230 km/h vorbeischießt. Erlaubt sind auf dieser Strecke gerade einmal 80 Stundenkilometer. Nur mit Blaulicht, Lichthupe und Martinshorn können die Beamten den offenbar wild gewordenen Raser bändigen. Sie leiten ihn von der Autobahn ab. Und erkennen Box-Hero Arthur Abraham hinter dem Steuer - so die Darstellung der Polizei, wie bild.de berichtet. Den Führerschein ist der Fahrer für vier Monate los, dazu setzt es eine Geldstrafe von 1.360 Euro.

Abraham: "Da war ich schon bei der 'Goldenen Henne'"
Doch wen haben die Polizisten da überhaupt bestraft? Abraham, der mit seinem blutigen Fight, bei dem er trotz doppelten Kieferbruchs den Weltmeistertitel holte, bekannt wurde, bestreitet, der Raser gewesen zu sein. "Es war ein Box-Kollege von mir", beteuert er gegenüber bz-berlin.de: "Ich war zu diesem Zeitpunkt schon bei der 'Goldenen Henne' (wo sein Trainer Ulli Wegener geehrt wurde, Anm.)." In der Tat erschien Abraham pünktlich bei der Gala, verlor bei der Aftershow-Party auch kein Wort über die angebliche Irrfahrt samt Führerschein-Entzug.

Dass Abraham rechtzeitig bei der Gala eintraf, begründen die Polizisten allerdings damit, dass sie ihn weiterfahren ließen, ihm allerdings folgten und stets ein Auge auf seinen Fahrstil warfen. Ob sich der angezählte Boxer in dieser Affäre wohl noch vor dem endgültigen K. o. retten kann?

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