Sa, 26. Mai 2018

Kampf gegen das Leid

28.09.2011 08:50

Entwicklungsbeirat Kärntens hilft den Ärmsten in Indien

Mit Kärntner Unterstützung läuft in Indien ein Projekt, um Frauen und Kindern in den Slums eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Über den entwicklungspolitischen Beirat Kärntens wird im Land der großen Armut das Don Bosco-Netzwerk gefördert: Jugendliche erhalten eine Ausbildung, Frauen bekommen Mikrokredite.

300 Millionen Inder leben in bitterer Armut, verkrüppelte Bettler und weinende Kinder säumen die Straßen. Die "Slumdogs", wie die Bewohner der Armensiedlungen abschätzig genannt werden, haben sich ihrem Schicksal ergeben.

Um einigen der Hoffnungslosen zu helfen, hat Don Bosco in Indien ein Netz an Hilfseinrichtungen aufgebaut, das auch mit Geldern aus Kärnten unterstützt wird. "Es geht darum, Benachteiligte bei der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens zu unterstützen; nicht um Almosen", erklärt Hannes Velik von "Jugend Eine Welt, Don Bosco Aktion Österreich".

"Infrastruktur genutzt, wo das Geld auch ankommt"
Bei der Entwicklungszusammenarbeit werden engagierte Familien in den Slums mit Mikrokrediten gefördert, die Kinder erhalten in Schulklassen und Lehrwerkstätten die Chance auf Bildung. "Es wird eine bestehende Infrastruktur genutzt, wo das Geld auch ankommt", so der zuständige Landesrat Josef Martinz (Bild) bei der Besichtigung einer der Einrichtungen am Stadtrand Neu Delihs zur "Krone".

Die Schulen sind für Kinder aller Religionen zugänglich, bei mobilen Trainings findet der Unterricht direkt in den Slums statt.

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