Fr, 25. Mai 2018

Wegen hoher Preise

25.09.2011 14:56

Schweinediebstähle in den USA häufen sich dramatisch

Diebe in den USA haben offenbar ein neues Objekt der Begierde - eines, das grunzt. Im Mittleren Westen häufen sich die Schweinediebstähle dramatisch, berichtete die "New York Times" am Sonntag. Die Täter hätten allein im September viele Hunderte ausgewachsene Schweine aus den Ställen in Staaten wie Iowa oder Minnesota mitgehen lassen, jedes so schwer wie ein erwachsener Mann.

Die Polizei steht laut dem Zeitungsbericht jedenfalls vor einem Rätsel, weil sie die Spuren der Viecher kaum verfolgen könne. "Sie sehen alle gleich aus", sagte Sheriff Curt Younker aus Mitchell County in Iowa der Zeitung.

Schweinepreise drastisch gestiegen
Als ernsten Hintergrund für die Diebstähle machen Experten die drastisch gestiegenen Schweinepreise aus. In Zeiten der schwachen Wirtschaft seien sie heiße Ware, fast wie Gold oder Kupfer. Unklar ist jedoch, wie die Gauner die Schweine zu Geld machen. Viele Bauern verkaufen ihre Tiere ohne Zwischenhändler an Fleischverarbeiter. Und bei den selten gewordenen Schweineauktionen müssten Fremde auffallen, die plötzlich mit ein paar Hundert Tieren auftauchten.

Rund 200 Dollar bekommt man für ein ausgewachsenes Schwein am Markt derzeit, in den letzten Monaten war der Preis sogar noch höher. Alleine aus diesem Grund sind die Schweine-Diebstähle laut "New York Times" durchaus lukrativ, zudem habe man teilweise auch allzu leicht Zugang zu den Farmen. Tausende Tiere seien in Gebäuden untergebracht, die oft weit entfernt von bewohnten Häusern stehen würden. Fütterung und Wasserzufuhr seien automatisiert, wodurch Arbeiter nur ein paar Mal pro Tag vorbeischauen würden.

Farmer: "Ich schätze, dass sie bereits Speck sind"
Der Züchter Ryan Bode, der laut Zeitung seit vergangener Woche 150 Schweine vermisst, befürchtet jedenfalls das Schlimmste für seine Schützlinge: "Ich schätze, dass sie bereits Speck und Koteletts sind."

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