So, 27. Mai 2018

Schengen-Sicherung

24.09.2011 16:11

Acht Grenzbeamte aus Österreich helfen den Ungarn

Nicht nur Griechenland hat große Probleme mit der Grenzsicherung – auch Ungarn scheint die Löcher zu Serbien nicht mehr allein stopfen zu können. Rot-weiß-rote Hilfe ist nun im Anmarsch: Insgesamt acht österreichische Beamte sollen künftig ihre Kollegen bei der Sicherung der Schengen-Außengrenze unterstützen.

Rund 13.200 Illegale haben es seit Anfang des Jahres bis auf österreichischen Boden geschafft – dies hauptsächlich über die sonst für Drogenschmuggel berüchtigte Balkanroute. Und ein Ende der Schlepper-Welle ist – wie die beinahe schon täglichen Aufgriffe zeigen (Berichte siehe Infobox) – wohl nicht in Sicht.

20 Prozent mehr illegale Einwanderer
Grund genug für Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (Bild), das Problem bereits fernab der heimischen Grenzen zu bekämpfen. Im speziellen Fall geht es um die Sicherung der Schengen-Außengrenze zwischen Ungarn und Serbien. Denn allein seit Jänner 2011 sei die Zahl der auf diesen Weg eingereisten, illegalen Einwanderer um 20 Prozent in die Höhe geschnellt.

Acht Beamten, vier Spezialfahrzeuge
Ein so genannter "Aktionsplan" soll dem nun Einhalt gebieten: Ab Montag werden demnach insgesamt acht rotweißrote Polizeibeamte an die Grenze zu Serbien geschickt, um ihre ungarischen Kollegen bei den Kontrollen und der Sicherung des Schengen-Raums zu unterstützen. Und die heimischen Beamten haben auch noch "Geschenke" mit im Gepäck: Österreich stellt Ungarn zusätzlich vier mit Wärmebildkameras ausgestattete Fahrzeuge zur Verfügung.

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