Sa, 21. Oktober 2017

Promis als Verkäufer

22.09.2011 16:29

Jeannine Schiller hat zum Charity-Shoppen geladen

Wirtschaftskrise hin oder her - wenn Jeannine Schiller zum Promi-Einkaufen ins Modehaus Hämmerle auf der Wiener Mariahilfer Straße ruft, werden selbst die knappsten Geldbörsen geöffnet. "Bei den Firmen spüre ich die Krise schon, aber die Leute wollen sich was Gutes tun", sagte Schiller. Die Einnahmen des Mittwochabend kamen erneut einem Kinderheim in Moldawien zugute.

Bei ihren Promi-Verkäufern hätte Schiller allerdings mehr Gespür haben können - oder sie nicht in die Damenabteilung verdammen sollen. Sowohl Schauspieler Albert Fortell als auch Kolumnist Dieter Chmelar hatten anfangs lediglich ein Stück an die Frau gebracht. "Ich wäre der perfekte Männerausstatter, aber bei Frauen ist es schwieriger. Ich sehe auch bei meiner Frau erst, ob etwas gut aussieht, wenn sie es anhat", meinte Fortell.

Chmelar war auf seinen Verkaufserfolg sichtlich stolz. "3.850 Euro", meinte er. Die Frauen haben ihn beeindruckt: "Sie sind die viel besseren Jägerinnen", sagte Chmelar.

Ein Beispiel hätten sich die beiden Männer an Christina "Mausi" Lugner nehmen können. Diese hatten binnen kürzester Zeit nicht weniger als 48 Stück Kleider an Kundinnen verkauft. Das Erfolgsrezept war allerdings eher simpel: "Man muss den Frauen sagen, dass es gut aussieht und dass die Männer es mögen. Wir Frauen brauchen Bestätigung, wir sind tatsächlich so einfach gestrickt", verriet sie.

Eine bestimmte Summe wollte Schiller nicht erreichen. Wie bei den Veranstaltungen zuvor wurde über den Erlös Stillschweigen vereinbart.

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