Di, 22. Mai 2018

Opferzahl steigt

22.09.2011 09:57

Elf Tote durch Taifun "Roke" in Japan

Nach dem Durchzug des Taifuns "Roke" durch Japan ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens elf gestiegen. Fünf Menschen würden noch vermisst, Hunderte seien verletzt worden, berichteten der Nachrichtensender NHK und die Nachrichtenagentur Jiji Press am Donnerstag. Unter den Toten ist nach Angaben eines Behördenvertreters auch eine 101 Jahre alte Frau, die in der Präfektur Shizuoka ums Leben kam.

Der von den Behörden als "äußerst heftig" eingestufte Taifun war am frühen Mittwochnachmittag (Ortszeit) nahe der Stadt Hamamatsu, rund 250 Kilometer südwestlich von Tokio, auf Land getroffen. Er bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von rund 40 Kilometern pro Stunde in nordöstliche Richtung.

Der 15. Taifun der Saison erreichte in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologische Behörde warnte die Bevölkerung der vor weiteren Überschwemmungen, Erdrutschen bzw. in den Küstengebieten vor gefährlichem Wellengang und rief zu "höchster Wachsamkeit" auf. Bereits am Dienstag war etwa eine Million Einwohner dazu aufgerufen worden, ihre Häuser zu verlassen.

Produktionsstillstand bei Toyota
Der Automobilhersteller Toyota musste fast seine gesamte Produktion einstellen. Elf der 15 Werke im Land standen am Mittwoch still. Eine Entscheidung, wann die Produktion wieder weitergehen soll, gebe es noch nicht, erklärte ein Sprecher des größten japanischen Autokonzerns.

Bereits Anfang des Monats hatte ein anderer Taifun den Westen Japans heimgesucht. Es gab mehr als 100 Tote und Vermisste.

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