Fr, 25. Mai 2018

Samstagsspiele

17.09.2011 20:44

Rapid feiert gegen KSV 5:1-Kantersieg, Ried - Admira 1:1

Rekormeister Rapid ist am Samstag in der tipp3-Bundesliga endlich ein Befreiungsschlag gelungen. Die Hütteldorfer gewannen vor 14.800 Zuschauern im Hanappi-Stadion gegen den Kapfenberger SV verdient mit 5:1 (2:1) und waren damit zum ersten Mal nach fünf sieglosen Runden wieder erfolgreich. Zuvor hatten sich zum Auftakt der achten Runde die SV Ried und Aufsteiger Admira mit 1:1 getrennt.

Während sich die Wiener nach acht Runden vorerst auf Rang vier verbesserten, liegen die Kapfenberger, für die Robert Gucher traf (38.), nach der fünften Niederlage in Folge (Torverhältnis 2:16) weiter am Tabellenende.

Rapid - Kapfenberg 5:1
Kapitän Steffen Hofmann und Co. sarteten druckvoll und dominierten vorerst klar das Geschehen. Schon nach fünf Minuten hätte es 1:0 stehen müssen, nach einem Katzer-Kopfball köpfelte Rapid-Stürmer Gartler den Ball mit dem Hinterkopf aber knapp vor der Linie weg, anstelle ins KSV-Tor (5.).

Die Führung fiel dann kurze Zeit später mit tatkräftiger Mithilfe der Steirer. Einen Hofmann-Freistoß köpfelte Mavric ins eigene Tor, Goalie Raphael Wolf war zudem nicht richtig aus dem Tor gekommen (13.). Es war der erste Meisterschafts-Saisontreffer von Rapid vor der Pause. Mit dem Vorsprung im Rücken legten die Wiener endgültig ihre Verunsicherung der vergangenen Wochen ab und spielten groß auf.

Eine gelungene Kombination über Gartler und Heikkinen schloss Trimmel mit einem wuchtigen Schuss zum 2:0 ab (27.). Die Führung hätte noch deutlich höher ausfallen können, der glücklose Ex-Kapfenberger Alar schoss daneben (22.), verfehlte einen Katzer-Stangelpass (23.) und fand in Wolf (29./Fußabwehr) seinen Meister. Außerdem ging ein Soma-Kopfball drüber (25.) und ein Hofmann-Schuss daneben (34.).

Aufgrund eines Patzers von Rapid-Goalie Jan Novota, der den Vorzug gegenüber Helge Payer erhalten hatte, kamen die Kapfenberger aber völlig überraschend zurück ins Spiel. Der Slowake ließ einen harmlosen Gucher-Schuss passieren (38.). Kurz darauf hatte der Rapid-Goalie zudem Glück, das ein elfmeterreifes Foul an Prokoph ungeahndet blieb (40.). Die Verunsicherung der Hütteldorfer war plötzlich wieder da.

Nach dem Seitenwechsel avancierte Mavric endgültig zum "Unglücksraben". Der slowenische Abwehrspieler brachte Gartler zu Fall und wurde wegen Torraubs ausgeschlossen (49.). Kurz darauf ging ein Gucher-Freistoß hauchdünn daneben (55.). Danach hatten die Wiener aber leichtes Spiel und begeisterten das Publikum mit weiteren Treffern.

Nach Flanke von Alar, der zuvor mit einem Freistoß die Latte getroffen hatte (51.), und Weiterleitung von Trimmel köpfelte Gartler zum 3:1 ein (59.). Der Torschütze ließ zwei weitere Groß-Chancen (63., 65.) ungenützt. Der im Zentrum mit Heikkinen sehr gut harmonierende Hofmann trug sich auch noch in die Schützenliste ein. Nachdem Micic Drazan im Strafraum gefoult hatte, traf der Kapitän vom Elfmeterpunkt zum 4:1 (79.). Den Schlusspunkt setzte Salihi, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position (92.).

Ried - Admira Wacker 1:1
Im Duell zweier aufstrebender Teams hatten sich zuvor im Nachmittagsspiel die SV Ried und Aufsteiger Admira Wacker 1:1 (0:1) getrennt. Die Niederösterreicher durften in der Keine-Sorgen-Arena lange Zeit vom Sprung an die Tabellenspitze träumen.

Stefan Schwab brachte die nun seit der ersten Runde ungeschlagene Admira in der 39. Minute voran, dem eingewechselten Robert Zulj gelang in der 78. Minute aber der schlussendlich verdiente Ausgleich für die Innviertler, die auf das 0:1 mit einer Drangperiode geantwortet hatten und im Finish bei Chancen durch Casanova (84.) und Beichler (92.) dem Sieg näher waren.

Die Admira zog mit dem Remis im Innviertel nach Punkten (15) mit Tabellenführer Red Bull Salzburg gleich, die Oberösterreicher (zwölf Punkte) setzten sich zumindest vorübergehend auf Platz drei.

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