So, 22. Oktober 2017

Prozess in Dubai

09.09.2011 18:29

Alle Hoffnungen ruhen nun auf Scheich Muhammad

Die Anklage gegen den österreichischen Arzt in Dubai schlägt immer höhere Wellen. Wie berichtet, zeigte der Richter keine Gnade für den Angeklagten und sein Schicksal. Jede Hoffnung liegt nun bei Scheich Muhammad bin Rashid, dem Herrscher Dubais.

Sein vollständiger Name ist Muhammad bin Raschid Al Maktum. Der Herrscher von Dubai gilt als einer der wichtigsten Männer in den Vereinten Arabischen Emiraten. Er ist gleichzeitig Premierminister, Verteidigungsminister und Vizepräsident des Landes und hätte als Einziger das Recht, im "Fall A." ein Machtwort zu sprechen.

"Vertraute des Premiers konfrontieren"
Doch wie kann der Scheich nachhaltig für das Schicksal des Mediziners aus Bad Ischl in Oberösterreich sensibilisiert werden? Außenamts-Sprecher Peter Launsky-Tieffenthal: "Wir haben jetzt ein Expertenteam nach Dubai geschickt, das nach und nach Kontakte zu den Justizbehörden, dem Gesundheitsministerium und anderen einflussreichen Personen knüpfen beziehungsweise pflegen wird. Ziel dieser Maßnahme: So viele Vertraute des Premiers wie möglich mit der Situation zu konfrontieren und eine Lösung zu suchen."

Auch der Botschafter der Vereinten Arabischen Emirate in Wien – Mohamad Hamad Omran Alshamsi – hat seine Hilfe zugesagt. "Er ist sichtlich bemüht, seine Verbindungen zu nützen, um uns in dieser Angelegenheit zu unterstützen", so Launsky-Tieffenthal.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).