Fr, 17. November 2017

„Robotour 2011“

07.09.2011 12:48

Roboter erkunden autonom Wiener Türkenschanzpark

Der Türkenschanzpark ist ein beliebter Grünraum in Wien-Währing. Am 17. September sollten Besucher allerdings vorsichtig sein: An diesem Tag werden 15 autonome Roboter-Fahrzeuge die weitläufige Parkanlage erkunden. Im Rahmen des internationalen Wettbewerbs "Robotour 2011" müssen die Roboter selbstständig die optimale Route zu ihrem Ziel finden und ohne menschliches Eingreifen Hindernissen ausweichen.

Seit einigen Jahren veranstaltet die "Defense Advanced Research Projects Agency" des US-Verteidigungsministeriums ein Wüstenrennen autonomer Fahrzeuge mit Millionen-Dollar-Preisgeldern. Entsprechend hoch sind auch die Aufwendungen der teilnehmenden Teams. Die "Robotour" solle dagegen ein "leistbarer Wettbewerb für jedermann" sein, erklärte Roland Stelzer von der österreichischen Gesellschaft für Innovative Computerwissenschaften, die in Kooperation mit dem tschechischen Verein "Robotika.cz" die Veranstaltung erstmals nach Wien geholt hat.

Die teilnehmenden Roboter bekommen unmittelbar vor dem Start die Koordinaten eines Zielpunkts ausgehändigt und müssen selbst die Route dorthin finden. Zur Orientierung im Park stehen den Fahrzeugen - von der Größe eines Modellautos bis zu rund einem Meter großen Vehikeln - lediglich ihre Sensoren und Daten der "OpenStreetMap", ähnlich "Google Maps", zur Verfügung. Ziel der Veranstaltung sei es, die Entwicklung von Technologien rund um autonome Transportmittel voranzutreiben, so Stelzer.

Der Wettbewerb besteht aus vier Durchgängen, die jeweils um 10.00, 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr beginnen. Am Park-Eingang Ecke Peter-Jordan-Straße und Dänenstraße können Besucher den Teams bei ihren Vorbereitungen über die Schulter schauen. Zudem präsentieren die Teilnehmer am 18. September ihre Roboter von 9.00 bis 12.00 Uhr im Rahmen eines Workshops im Happylab (2., Haussteinstraße 4).

Im Vorfeld des Wettbewerbs findet am 15. und 16. September in Wien die Konferenz "Robotics in Education" statt. Dabei geht es einerseits um die Frage, wie Roboter im Unterricht eingesetzt werden können, andererseits um die Einführung der Robotik als interdisziplinäres Unterrichtsfach.

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