Di, 12. Dezember 2017

Wirbel um "Qualm"

04.09.2011 18:07

Flug-Ameisen lösen Brandalarm in Linzer Kirche aus

"Aus dem rechten Turm der Pöstlingbergkirche dringt Rauch" – so haben am Sonntagnachmittag Anrainer des Linzer Wahrzeichens Alarm geschlagen. Feuerwehrkräfte rückten zur Basilika, deren Türme schon zweimal abgebrannt sind, an – dann die Überraschung: Der vermeintliche Qualm war ein riesiger Schwarm fliegender Ameisen.

Das Linzer Wahrzeichen am 537 Meter hohen Pöstlingberg in Urfahr war schon zweimal Schauplatz verheerender Feuersbrünste: Am 17. Mai 1919 und am 31. Mai 1963 brannten die weithin sichtbaren Türme ab – beim ersten Mal wegen eines Blitzschlags, beim zweiten Mal im Zuge von Bauarbeiten durch eine Lötlampe.

"Rauchwolke" war weithin sichtbar
Als nun am Sonntag um 13.14 Uhr wieder Brandalarm am Kirchenturm gegeben wurde, rückten mehrere Linzer Feuerwehreinheiten aus. Weithin war eine "Rauchwolke" beim rechten Turm zu sehen. "Ich habe Einheiten nachalarmiert, um genügend Löschwasser zu haben – so wie wir es erst im Oktober des Vorjahres bei unserer Herbstübung durchgespielt haben", berichtet Einsatzleiter Gerhard Krenn von der Linzer Berufsfeuerwehr.

Doch vor Ort gab es bei der 263 Jahre alten Basilika nichts zu löschen: Die Rauchwolke entpuppte sich als gigantischer Schwarm Ameisen auf Hochzeitsflug. Die Tiere verschwanden dann bald wieder von selbst.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden