Fr, 20. Oktober 2017

Maggies Kolumne

02.09.2011 14:57

Kunst oder doch Tierquälerei?

"Der Zeit ihre Kunst., der Kunst ihre Freiheit", dieser Spruch prangt in goldenen Lettern auf der Wiener Secession. Die Frage ist nun, wie weit darf Kunst gehen? Dürfen dafür Lebewesen gequält werden? Ist es tatsächlich Kunst Tiere zu malträtieren - im Auftrag der Kunst?

Dazu ein besonders bestialisches Beispiel: In Nicaragua fing ein Künstler einen Straßenhund und kettete diesen in einer Galerie an, um ihn verhungern zu lassen! Keiner der Ausstellungsbesucher griff ein. Das arme Tier verendete qualvoll. In Russland wurde ein Esel für eine Werbeaktion an einem Fallschirm in die Luft gezogen. Das Tier schrie vor Angst – und starb wenige Tage später!

In Deutschland durfte ein Künstler eine tote Kuh aus einem Hubschrauber abwerfen! Chinesische Tätowierer üben ihre Kunst an lebenden Schweinen aus! Aber auch in Österreich steht längst nicht alles zum Besten! So wollte ein Künstler von einem Sprungbrett in ein Becken springen. An sich nichts Besonderes. Aber in diesem Fall sollte es nicht mit Wasser, sondern mit lebenden Küken gefüllt werden. Dank großem Protest der "Vier Pfoten" kam es nicht dazu.

In einem Wiener Lokal wurde für "Gourmets" ein außergewöhnlicher Gaumenschmaus angeboten: Kalbsembryonen! Man bat im Vorfeld um Zubereitungsvorschläge... Diese Woche wurden in Niederösterreich Fotos zweier Künstler ausgezeichnet. Darauf zu sehen: Ein Hund, dem eine Maschinenpistole an den Kopf gehalten wird.

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